Verhaltenskodex des American Institute of Certified Public Accountant Aufsatz

Words: 549
Topic: Buchhaltung

Einführung

Buchhalter sind die Geheimnisträger der Geschäftswelt. Sie sind diejenigen, die den tatsächlichen Status eines Unternehmens kennen, sei es ein junges oder ein etabliertes Unternehmen. Als solche haben sie tatsächliches Wissen über die Langlebigkeit eines Unternehmens oder die finanziellen Verhältnisse der Kunden einer Person. Wenn solche Informationen in die falschen Hände geraten und irgendwie durchsickern, kann das für das Unternehmen zu einer Reihe von Worst-Case-Szenarien führen. Situationen wie Panik bei den Aktionären, Rückzug der Investoren und sogar die Schließung des Unternehmens. Für Wirtschaftsprüfer gelten hohe ethische Standards und Grundsätze, die nicht auf die leichte Schulter genommen werden dürfen.

Hauptteil

Als Buchhalter der MicroTech Software Company hatte Tom Brown Zugang zu allen Finanzberichten des Unternehmens, die er zu seinem persönlichen Vorteil nutzte, indem er sich um eine andere Stelle bei einem konkurrierenden Unternehmen bemühte, als er erfuhr, dass die finanzielle Lage von MTS wackelig war. Niemand kann ihm vorwerfen, dass er sich nach einer anderen Stelle umgesehen hat, wenn er das Gefühl hatte, dass seine derzeitige Stelle aufgrund der finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens von der Kündigung bedroht war.

Er hätte dies jedoch im Rahmen der vom American Institute of Certified Public Accountants aufgestellten Ethikrichtlinien für Wirtschaftsprüfer tun müssen. Es ist klar, dass er nicht gegen die ethischen Standards verstoßen hat, als er sich bei dem Büro des Konkurrenten bewarb. Er begann jedoch in dem Moment gegen den Ehrenkodex zu verstoßen, als er während des Vorstellungsgesprächs seinen Kundenstamm und die Gründe für die Trennung von ihnen preisgab.

In einem eindeutigen Verstoß gegen Abschnitt 301.01 ET, der am 28. Februar 1990 in Kraft trat, gab Herr Brown ohne die Zustimmung seines Klienten Informationen an einen Konkurrenten weiter, die als privilegiert und vertraulich angesehen werden können. Während seines Vorstellungsgesprächs wurde er nach den Gründen für das Verlassen seines derzeitigen Arbeitgebers gefragt. Daraufhin gab er versehentlich vertrauliche Informationen über Kunden und Buchhalter weiter. Damit verstieß er gegen Abschnitt 301.01 des Ethik-Kodex, in dem es ausdrücklich heißt, dass:

Ein öffentlich praktizierendes Mitglied darf keine vertraulichen Kundeninformationen ohne die ausdrückliche Zustimmung des Kunden weitergeben.

Obwohl der Ethikkodex Herrn Brown nicht verbietet, bei Bewerbungen seinen Kundenstamm gegenüber konkurrierenden Unternehmen zu erwähnen, hätte er dies mit Diskretion tun sollen. Es gibt nämlich bestimmte Fälle, in denen die Offenlegung eines Kundenverzeichnisses oder eines bestimmten Kundennamens dazu führen könnte, dass vertrauliche Kundeninformationen weitergegeben werden, wie es im Fall von Herrn Brown geschehen ist. Solche Enthüllungen könnten als direktes Spiegelbild der aktuellen finanziellen Lage des Unternehmens missverstanden werden.

Herr Brown mag nicht geglaubt haben, dass er gegen einen ethischen Kodex verstößt, als er seine wahren Gründe für das Verlassen der MicroTech Software Company bekannt gab. In Wirklichkeit hat er jedoch gegen eine der wichtigsten Regeln des Rechnungswesens verstoßen und könnte von seinem derzeitigen Arbeitgeber wegen dieses Verstoßes angeklagt werden. Das Unternehmen könnte sich dafür entscheiden, beim AICPA eine Beschwerde wegen des Verstoßes gegen die Berufsethik einzureichen und ein Untersuchungsverfahren mit anschließenden Sanktionen zu beantragen. Solche Disziplinarmaßnahmen, die je nach Art des Verstoßes vorgeschrieben sind, können laut der AICPA-Website Folgendes umfassen:

Am Ende könnte die Fehleinschätzung von Herrn Brown zu einem kostspieligen Rechtsstreit und einem finanziellen Verlust seinerseits führen. Und das alles nur, weil er sich entschied, während eines Vorstellungsgesprächs ehrlich zu sein, obwohl er stattdessen die vertraulichen Finanzinformationen seines Kunden hätte schützen sollen.