Umgebungsbedingungen: Design und das Umfeld des Einzelhandels Essay

Words: 656
Topic: Fallstudie

Sind Sie der Meinung, dass dieses Papier die bisherige Forschung zum Thema Ambiente bereichert? Inwiefern?

Meines Erachtens bereichert der Aufsatz von Ballantine die bisher erörterte Forschung zur Atmosphäre. Zunächst einmal wird die Untersuchung des Ambientes durch die Einführung des Konzepts der hedonischen Erfahrung um eine Stufe erweitert. Darin erläutert der Autor ausführlich, wie die bisher untersuchten Umgebungsbedingungen zur Schaffung hedonischer Erfahrungen beitragen. Darüber hinaus werden die besprochenen Umgebungsbedingungen in zwei Kategorien eingeteilt, nämlich in attraktive und fördernde Stimuli (Ballantine, Jack & Parsons 2010).

Zu den Stimuli, die unter die Kategorie der attraktiven Stimuli fallen, gehören Layout, Raum, Farbe, Ton und Licht, während zu den Stimuli, die unter die Kategorie der erleichternden Stimuli fallen, die Produktpräsentation, die Menschenmenge und der Faktor Mitarbeiter gehören. Der Beitrag bietet darüber hinaus einen tiefen Einblick in das Thema Ambiente durch eine Diskussion der Forschungsergebnisse. Die Ergebnisse der Studie erweitern nicht nur mein Verständnis des Themas Ambiente, sondern bieten auch einen soliden Hintergrund zu diesem Thema und den damit verbundenen Konzepten wie hedonischem und utilitaristischem Konsum (Ballantine, Jack & Parsons 2010).

Glauben Sie, dass es hilfreich ist, zwischen “hedonischem Konsum” und “utilitaristischem Konsum” zu unterscheiden?

Meines Erachtens hilft das Papier, zwischen hedonischem und utilitaristischem Konsum zu unterscheiden. Zum einen wird hedonischer Konsum als derjenige Aspekt des Verbraucherverhaltens definiert, der mit den Emotionen und Fantasien der Verbraucher verbunden ist. Der utilitaristische Konsum hingegen wird als Konsum definiert, bei dem die Zufriedenheit der Verbraucher auf dem Erwerb und dem Besitz von Produkten beruht. In dem Beitrag wird anhand der Analyse der Studienergebnisse eine Differenzierung der beiden Konzepte vorgenommen. Es wird deutlich, dass der hedonische Konsum alles mit Anreizen zu tun hat, die den Kunden mit den Dienstleistungen, die er erhält, zufrieden machen.

Er beinhaltet die Manipulation verschiedener Anhaltspunkte, um ein Gleichgewicht zu schaffen, das Kunden anziehen und binden kann. Die Schaffung von hedonischen Erfahrungen durch Einzelhändler scheint den utilitaristischen Ansatz zu überwiegen, da sich utilitaristisch orientierte Studienteilnehmer in hedonischen Settings wohler fühlten. Auf der anderen Seite fühlten sich hedonisch orientierte Teilnehmer in utilitaristischen Einrichtungen sehr unwohl (Demangeot & Broderick 2006).

Glauben Sie, dass ein Einzelhändler in der Lage wäre, das Ladendesign anhand dieser Kategorien zu entwickeln und zu verwalten? Was könnten die Herausforderungen für eine erfolgreiche Umsetzung sein? Was könnten die Vorteile sein?

Meiner Meinung nach können Einzelhändler gleichzeitig Geschäfte mit hedonischer und utilitaristischer Ausrichtung entwickeln und betreiben. Der Hauptgrund für die Einrichtung von Geschäften mit diesen beiden Ausrichtungen ist, dass die Kunden nicht gleich sind. Es gibt Kunden, die sich beim Einkaufen von ihren hedonistischen Impulsen leiten lassen, und solche, die ihre Emotionen und Fantasien von ihren Einkaufsbedürfnissen abkoppeln. Folglich können Einzelhändler mit den beiden Ladenkonzepten die Bedürfnisse aller Kundentypen befriedigen und ihre Gewinne maximieren.

Die Existenz der beiden Designs kann es den Einzelhändlern auch ermöglichen, zu untersuchen und zu wissen, welches Design profitabler ist als das andere. Wenn sie beispielsweise feststellen, dass Geschäfte, die hedonische Erlebnisse bieten, rentabler sind als solche, die dies nicht tun, können sie möglicherweise mehr Ressourcen in solche Geschäfte investieren und sogar weitere in derselben Gegend eröffnen (Kent 2007).

Die Herausforderung, die sich Einzelhändlern bei der erfolgreichen gleichzeitigen Einführung der beiden Konzepte stellen kann, ist die Verfügbarkeit von Platz und finanziellen Mitteln. Die Etablierung der beiden Designs erfordert einen großen Raum, der in vielen Fällen nicht leicht zu bekommen ist. Gelingt es den Einzelhändlern jedoch, die beiden Designs erfolgreich zu etablieren, können sie von vielen Vorteilen profitieren, wie z. B. mehr Umsatz durch viele Kunden, hohe Kundenzufriedenheit und geringere Mitarbeiterfluktuation.

Referenzliste

Ballantine, P.W, Jack, R & Parsons, A.G 2010, ‘Atmospheric cues and their effect on the hedonic retail experience’, International Journal of Retail & Distribution Management, vol. 38, no.8 pp. 641- 653.

Demangeot, C. & Broderick, A. J. 2006, ‘Exploring the experiential intensity of online shopping environments’, Qualitative Market Research: An International Journal, vol. 9, no. 4, pp. 325-351.

Kent, T 2007, ‘Creative space: design and the retail environment’, International Journal of Retail & Distribution Management, vol. 35, no.9, pp. 734-745.