Lektion über Autokratie im Film “Die Welle” Essay

Words: 832
Topic: Politik und Regierung

Die Welle ist eine Gruppe von Schülern, die von dem Lehrer Rainer Wenger angeleitet wird. Sie ist zu einem großen Teil aus dem Experiment hervorgegangen, das zeigen sollte, dass auch moderne Menschen von autoritären Herrschern manipuliert werden können. Die Beziehungen zwischen den Menschen innerhalb dieser Gruppe beruhen auf autokratischen Prinzipien, nach denen sich der Einzelne gegenüber dem Führer und den anderen Mitgliedern loyal verhalten soll. Man kann sagen, dass die Welle vor allem diejenigen Schüler betrifft, die sich unsicher und unsicher fühlen. Als Beispiel kann man Tim nennen, der eine unsichere Person mit sehr geringem Selbstwertgefühl ist. Die Wave gibt ihm in hohem Maße ein Gefühl der Zugehörigkeit. Rainer Wenger, der dieses Experiment organisiert hat, bleibt von der Welle relativ unbeeinflusst, zumindest am Anfang. Später merkt er jedoch, dass er manchmal wie ein totalitärer Führer agiert, der Gewalt oder Zwang anwenden kann, um seine Ziele zu erreichen. Er gewöhnt sich an den Gedanken, dass andere Menschen seine Befehle befolgen.

Das Hauptproblem besteht darin, dass Außenstehende wie Lehrer oder Eltern sich nicht sonderlich für die Existenz der Welle interessieren, weil sie nicht davon ausgehen, dass dieses Projekt irgendwelche Risiken mit sich bringt. Die einzige Ausnahme ist Wengers Ehefrau, die feststellt, dass sich ihr Mann in eine beherrschende und aggressive Person verwandelt. Es ist anzumerken, dass die Schüler sowohl positive als auch negative Aspekte der Zugehörigkeit zur Welle erkennen können. Tim hat zum Beispiel das Gefühl, dass er durch die Welle kein Außenseiter mehr in der Gruppe ist. Außerdem verwandelt sich Bomber von einem Tyrannen in eine gesellige Person. Diese Leute haben keine Einwände gegen die Existenz der Welle. Karo, der ein fleißiger Schüler ist, ist jedoch der Meinung, dass sich die Schüler nicht dieser autokratischen Gruppe anschließen sollten. Es lassen sich mehrere Anforderungen unterscheiden, die die Mitglieder der Welle zu erfüllen hatten. Es gab einige formale Standards wie die Notwendigkeit, Jeans und weiße Hemden zu tragen. Dennoch sollte man den erwarteten Verhaltensnormen mehr Aufmerksamkeit schenken. Von jedem Teilnehmer des Experiments wird erwartet, dass er gegenüber den anderen Mitgliedern der Gruppe loyal ist. Sie müssen auch ihre eigenen Interessen für das Wohlergehen der anderen opfern. Noch wichtiger ist, dass sie den Befehlen des Anführers nicht widersprechen dürfen.

Es gibt mehrere Ereignisse, die Rainer Wenger veranlassen, das Experiment zu beenden. Zunächst einmal stellt er fest, dass die Studenten innerhalb der Gruppe feindselig gegenüber Personen sind, die nicht zu den Mitgliedern der Welle gehören. Darüber hinaus können Personen, die mit den autokratischen Regeln der Gruppe nicht einverstanden sind, von den Schülern ausgegrenzt werden. Dieser Punkt ist besonders relevant, wenn man über Karo spricht, der die Existenz der Welle ablehnt. Außerdem beginnt Rainer Wenger, vor allem nach dem Streit mit seiner Frau, einige Veränderungen in seinem eigenen Verhalten zu erkennen. Vor allem wird ihm klar, dass ihn autokratische Führung anspricht.

Man sollte auch über die Gefühle von Rainer Wenger sprechen, wenn er merkt, dass das Experiment zu weit gegangen ist. Offenbar fällt es ihm sehr schwer, den Schülern zu sagen, dass die Welle aufgelöst werden muss. Er versteht, dass viele Schüler gerne Teil der Gruppe sind und nicht einsehen, warum das Projekt nicht fortgesetzt werden sollte. Wenger ist sich also bewusst, dass diese Menschen von ihm als Leiter und als Lehrer sehr enttäuscht sein können. Dies ist einer der wichtigsten Punkte, der nicht übersehen werden sollte.

Dennoch unterschätzt Rainer Wenger die möglichen Auswirkungen der Welle auf einige der Schüler. In diesem Fall sollte man sich auf Tim konzentrieren, für den die Welle praktisch zum einzigen Lebensinhalt wird. Er kann sich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass es diese Gruppe nicht geben wird. Schließlich erschießt Tim einen anderen Schüler und begeht schließlich Selbstmord. Auf diese Weise wird Wengers Experiment zu einer Tragödie. Man kann verschiedene Interpretationen anbieten, die Tims Verhalten erklären können. Zunächst einmal wird er von den anderen Menschen nur akzeptiert, wenn er Mitglied der Welle ist. Er hat Angst, wieder ein Außenseiter zu werden. Außerdem leidet Tim, wenn er in der Gruppe ist, nicht mehr unter dem Mangel an Selbstwertgefühl. Deshalb hängt er auch so sehr an dieser Bewegung. Es scheint, dass diese Faktoren für das Verständnis seiner Handlungen entscheidend sind.

Es scheint, dass Rainer Wenger für diese Tragödie verantwortlich gemacht werden sollte. Er hätte wissen müssen, dass sein Experiment das emotionale Wohlergehen vieler Schüler gefährden könnte. Er hätte die Band zu dem Zeitpunkt auflösen können, als er die Veränderungen im Verhalten der Lernenden feststellte. Insgesamt ist diese moralische Verantwortung für Menschen, die in der sozialen oder psychologischen Forschung tätig sind, äußerst wichtig, während dieser Lehrer die ethischen Dimensionen seines Projekts völlig außer Acht gelassen hat.

Sicherlich kann man sagen, dass Rainer Wenger den Schülern nicht schaden wollte. Er wollte nur zeigen, dass jede Gemeinschaft oder Gruppe von Menschen totalitär oder autokratisch werden kann. Die Welle sollte zu einem großen Teil als Warnung für die Studenten dienen. Das Hauptproblem ist, dass Wenger die möglichen Gefahren des Projekts außer Acht gelassen hat. Man kann sagen, dass sein Experiment seine Ziele erreicht hat, aber seine Auswirkungen waren unvorhersehbar.