Ethische Probleme des Tiermissbrauchs Essay

Words: 670
Topic: Soziologie

Tier- und Pflanzenmissbrauch wird definiert als die absichtliche Zufügung von psychischen Schmerzen, Leiden, Entbehrungen oder Tod eines Tieres oder einer Pflanze durch den Menschen. Tierquälerei liegt immer dann vor, wenn der Mensch die Grundbedürfnisse der Tiere nicht erfüllt. Im Allgemeinen umfasst Tiermissbrauch alle absichtlichen, gesellschaftlich nicht akzeptablen Verhaltensweisen, die das Wohlergehen unserer Mitgeschöpfe bedrohen.

In unseren Massentierhaltungsbetrieben leiden Millionen von Tieren wie Milchkühe, Schafe, Schweine und Hühner extrem unter der Produktion von Lebensmitteln, Kleidung und anderen tierischen Produkten für den menschlichen Verzehr. Erstaunlicherweise sind sich viele Menschen in unserer Gesellschaft dieser Leiden, die den Tieren zugefügt werden, nicht bewusst.

Pflanzenmissbrauch liegt hingegen vor, wenn Menschen und Tiere Pflanzenteile und die Umwelt zerstören. Durch die genetische Veränderung wird das Leben der Pflanzen verändert. Pflanzenaktivisten argumentieren, dass die genetische Veränderung von Pflanzen eine gewaltsame Veränderung ist (Nardi 56). In diesem Beitrag sollen zwei Artikel verglichen und gegenübergestellt werden, die sich mit dem Missbrauch von Tieren und Pflanzen befassen. Diese Artikel sind Brussels Sprouts like to Live Too von Natalie Angier und Animal Vegetable Miserable von Gary Steiner.

In den beiden Artikeln konzentrieren sich die Autoren auf die Art und Weise, in der der Mensch sowohl Pflanzen als auch Tiere missbraucht hat. So konzentriert sich Steiner darauf, wie Menschen Tiere missbraucht haben, während Angier sich darauf konzentriert, wie Menschen Tiere missbraucht haben und wie Menschen und Tiere Pflanzen missbraucht haben. In dem Artikel Animal Vegetable Miserable argumentiert der Autor, dass sich heute mehr Menschen Gedanken darüber machen, woher ihre tierischen Produkte stammen (Steiner 1).

Insbesondere stellt der Autor fest, dass die Menschen heute die Lebensqualität eines Tieres hinterfragen, bevor es für den menschlichen Verzehr geschlachtet wird. Steiner argumentiert, dass der Einzelne dadurch erkennen kann, ob diese Produkte für den menschlichen Verzehr geeignet sind, indem er den Hintergrund der Tiere untersucht. Durch diese Argumente empfindet der Autor Gewissensbisse für die Art und Weise, wie Menschen Tiere behandeln (Steiner 1).

Auch in dem Artikel Brussels Sprouts like to Live Too beschäftigt sich die Autorin mit dem Missbrauch von Pflanzen (Angier 1). Genau wie Pa argumentiert Angier, dass sie sich langsam zur Vegetarierin wandelt. Sie behauptet, dass sie vor 8 Jahren mit dem Verzehr von Säugetierfleisch aufgehört hat. Wie Pa argumentiert auch Angier, dass das Töten von Tieren für ihre Produkte ungerecht ist.

In ihrem Artikel vertritt sie die Ansicht, dass Tiere das gleiche Recht auf Leben haben wie Menschen. In ihrem Artikel zitiert sie einige engagierte vegetarische Philosophen wie Isaac Singer (Angier 1). In den Zitaten betont sie, dass das Töten von Tieren zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse als regelrechter Mord angesehen werden sollte. So wie Steiner empfand auch Angier Gewissensbisse wegen der Art und Weise, wie Tiere von Menschen behandelt werden.

Im Gegensatz zu Pa vertritt Angier die Auffassung, dass auch die Pflanzen unter dem Verzehr ihrer Teile durch Tiere und Menschen gelitten haben. Sie argumentiert, dass Pflanzen zwar nicht vor diesen Zerstörungen fliehen können, sich aber behaupten können (Angier 1). In ihrem Artikel beschreibt sie mehrere Mechanismen, die Pflanzen eingeführt haben, um Tiere davon abzuhalten, ihre Teile zu zerstören.

Damit verdeutlicht sie, dass Pflanzen genau wie Tiere nicht missbraucht werden sollten. Es ist erwähnenswert, dass Steiner betont, dass Menschen eine vegane Lebensweise fördern sollten. Angier hingegen wendet sich gegen die Abhängigkeit des Menschen von Pflanzen und tierischen Produkten. Da die Menschen für ihr Überleben auf Tiere und pflanzliche Produkte angewiesen sind, würden Angiers Argumente im Gegensatz zu Steiners Argumenten in der heutigen Welt nicht gelten (Angier 1).

Zitierte Werke

Angier, Natalie. “Basics – Eine weitere Herausforderung für ethisches Essen – Pflanzen wollen auch leben – NYTimes.com.” The New York Times – Aktuelle Nachrichten, Weltnachrichten & Multimedia . N.p., 21 Dec. 2009. Web. .

Nardi, James B.. Das Leben im Boden: Ein Leitfaden für Naturforscher und Gärtner. Chicago: University of Chicago Press, 2007. Gedruckt.

Steiner, Gary. “Op-Ed Contributor – Animal, Vegetable, Miserable – NYTimes.com.” The New York Times – Aktuelle Nachrichten, Weltnachrichten & Multimedia. N.p., 21 Dec. 2009. Web. .