Erscheinungsbild und das Ding an sich Essay

Words: 669
Topic: Philosophie

Ursprung der Orientalistik

Die Entwicklung der Orientalistik in Regionen wie Asien und Großbritannien lässt sich auf die Bemühungen früher Gelehrter zurückführen, die an den altkatholischen Schulen studierten. In Kalkutta trugen die Bemühungen von Beamten aus England wesentlich zur Entwicklung der Studien bei.

Die Stipendiaten arbeiteten auch in Teams, um Fakten zu ermitteln und neue Ideen zu entdecken. Wissenschaftler, die sich auf individuelle Bemühungen verließen, erzielten im Vergleich zu denen, die in Gruppen arbeiteten, keine nennenswerten Ergebnisse. So brachten beispielsweise die von Jones initiierten Einzelstudien in Bengalen keine positiven Ergebnisse (Swchab, Patterson-Black und Reinking 35).

Erscheinungsbild

Die Welt der Erscheinung, wie sie von den Philosophen dargestellt wird, ist ein Produkt falscher und phantasievoller Interpretationen, bei denen die Menschen dazu neigen, die tatsächliche Form und Größe der Dinge zu malen. Die Interpretation der Welt des Scheins kann jedoch durch verblendete Neigungen beeinflusst werden, wo Furcht oder Leidenschaft das menschliche Urteilsvermögen verderben können.

Die Philosophen machen den menschlichen Intellekt dafür verantwortlich, dass er die Welt des Scheins mit den falschen Farben der Wahrnehmungen malt. Die Gemälde haben zu Unterschieden zwischen der realen Erfahrung und dem tatsächlichen Aussehen der Welt geführt. Um die richtige Wahrnehmung der Erscheinung zu entwickeln, ist es daher wichtig, das Prinzip des Intellekts aufzugeben und die Dinge in ihrer tatsächlichen Erscheinung wahrzunehmen (Gramsci 134).

Direkte Herrschaft und Hegemonie

Das Verhältnis zwischen Hegemonie und Macht wird durch die Aktivitäten der herrschenden Klasse und der Intellektuellen in der Gesellschaft beeinflusst. Es ist jedoch nicht einfach, das Verhältnis zwischen der Produktion und den Aktivitäten der Intellektuellen zu bestimmen. Die Intellektuellen spielen die offizielle Rolle der Beeinflussung der Entscheidungen der herrschenden Klasse. Sie bestimmen auch das Verhältnis zwischen der politischen Struktur und der sozialen Hegemonie in der Gesellschaft (Nietzsche 110).

Wahrheit und Macht

Die Intellektuellen in Amerika und England konnten die enge Beziehung zwischen Macht und Wissen nicht leugnen. Philosophen versuchten, diese Beziehung mit Hilfe von Kommunikationselementen wie Sprache und nonverbalen Signalen zu vermitteln. Wissen wurde zu einem Element, das durch Sprache dargestellt wurde und erhebliche Auswirkungen auf Wirtschaftssysteme, Machtorganisationen und Instrumente des Wandels hatte.

Das Verhältnis zwischen Wahrheit und Macht ergibt sich jedoch aus den Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit sich die Wahrheit durchsetzen kann. Die Wahrheit hat die Macht, bestimmte Zwänge zu schaffen. Jede Gesellschaft hat ihre eigenen Grenzen der Wahrheit, die eingehalten werden müssen. Die Macht der Wahrheit darf jedoch nicht mit einem System organisierter Abläufe verwechselt werden, in dem Regelungen, Verteilungen und Produktionen stattfinden (Foucault 58).

Die Krise des Orientalismus

Trotz der Rolle, die die Orientalistik bei der Verbesserung des Verständnisses für verschiedene Themen in der Gesellschaft spielt, neigen viele Menschen dazu, die Studien zu kritisieren, weil ihre Arbeit nicht sehr ausführlich ist. Andere Menschen verstehen die Rolle der Orientalisten und ihrer Studien nicht. In den meisten Fällen werden Orientalistiken als akademisches Material wahrgenommen, das zu sehr auf die historischen Aspekte der Gesellschaft ausgerichtet ist. Der traditionelle Orientalismus zum Beispiel legt den Schwerpunkt auf historische Themen (Abdel-Malek 112).

Die Gesellschaft hat sich nicht aktiv um die orientalischen Gelehrten und ihre Werke gekümmert. So wird in einigen Ländern den Werken von Orientalisten keine Priorität eingeräumt, wenn es um Fragen geht, die eine Bezugnahme auf orientalische Materialien erfordern. Die Orientalistik hat in den zeitgenössischen Studien und Forschungen keine Rolle gespielt.

Die Studien können Sekundärdaten für die Forschung zu traditionellen Fragen der Kultur und politischen Entwicklung liefern. Allerdings sind die Quellen aufgrund von Veränderungen, die in der heutigen Gesellschaft üblich sind, nicht überall auf der Welt gleich verteilt (Abdel-Malek 104).

Zitierte Werke

Abdel-Malek, Anowar. “Der Orientalismus in der Krise”. Diogenes, 44.1 (1963):104-112. Drucken.

Foucault, Michel. Power/Knowledge: Selected Interviews and Other Writings, 1972-1977, New York: Pantheon Books, 1980. Drucken

Gramsci, Antonio. Der moderne Fürst, New York: international Publishers, 1957. Drucken.

Nietzsche, Friedrich. Human, All Too Human, London: Nebraska University Press, 1984. Drucken.

Swchab, Raymond, Gene Patterson-Black, und Victor Reinking. Die orientalische Renaissance: Europe’s Discovery of India and the East, 1680 -1880 (Social Foundations of Aesthetic Forms), New York: Columbia University Press, 1984. Drucken.