Einstellungen und Verhaltensweisen im Veränderungsprozess Essay

Words: 573
Topic: Bildung

Kernüberzeugungen

In seinem Buch untersucht Whitaker die Einstellungen und Verhaltensweisen, die einzelne Lehrer in ihrer Arbeit großartig machen. Der Autor stellt fest, dass für einen Lehrer die richtige Einstellung viel wichtiger ist als das Befolgen des Programms, weshalb die Grundüberzeugungen eines Lehrers für die Art und Weise, wie er oder sie die Schüler unterrichtet und mit ihnen kommuniziert, entscheidend sind. Als angehender Schulleiter habe ich drei Grundüberzeugungen.

Ich bin davon überzeugt, dass der Aufbau eines unterstützenden Umfelds und eines positiven Klimas von entscheidender Bedeutung ist, um erfolgreiches Lehren und Lernen zu fördern. Schüler jeden Alters sind mehr als nur Lernende; sie sind Menschen, die Probleme und Schwierigkeiten haben können, sowohl in der Schule als auch zu Hause. Da die Schüler jedoch die meiste Zeit in der Schule verbringen, können Lehrer und Schulleiter ihnen helfen, ihre Probleme zu lösen, indem sie jeden Schüler unterstützen und ihm Aufmerksamkeit schenken. Leider würden nur sehr wenige Schüler, die persönliche oder familiäre Probleme haben, ihre Lehrer oder den Schulleiter um Hilfe bitten, weshalb es wichtig ist, eine vertrauensvolle Beziehung zu jedem Schüler aufzubauen. Wenn die Lehrkraft von den Schwierigkeiten eines bestimmten Schülers weiß, sollte sie versuchen, die notwendige Unterstützung zu leisten, die je nach Art des Problems persönlich (Gespräche, Ratschläge) oder professionell (Überweisung an einen Berater oder Sozialdienst) sein kann.

Eine weitere Überzeugung, die ich vertrete, ist, dass sich alle Pädagogen dem lebenslangen Lernen widmen sollten. Zum einen können Pädagogen durch die Erweiterung ihres Wissens über das Fach und die aktuellen Lehrstrategien ihre Arbeit effektiver gestalten. Ein weiterer wichtiger Aspekt des kontinuierlichen Lernens ist jedoch, dass Lehrer und Führungskräfte, die mit Leidenschaft bei der Sache sind, dazu beitragen, ein positives schulisches Umfeld zu schaffen und die Schüler zu besseren Leistungen zu inspirieren.

Schulen sind ein wichtiger Bestandteil jeder Gesellschaft, weshalb ich der Meinung bin, dass sowohl Lehrkräfte als auch Lernende einen Beitrag zur Gemeinschaft leisten können und sollten. Die Ermutigung von Schülern und Lehrern zur Teilnahme an Aktivitäten in der Gemeinschaft sowie die Organisation von Freiwilligenarbeit, bei der sich Schüler und Lehrkräfte gemeinsam für eine gute Sache einsetzen können, wird den Schülern helfen, ein Gefühl der Zugehörigkeit zu entwickeln, die Loslösung von der Gemeinschaft zu verhindern und verantwortungsvolles Verhalten zu fördern.

Interagierende Einheiten: eine Systembetrachtung des Wandels

Sergiovannis Modell des Veränderungsprozesses betont die Idee, dass der Wandel auf vier Schlüsselebenen stattfindet: das politische System, die Schule, das Individuum und der Arbeitsablauf. Alle Komponenten beeinflussen den Prozess auf die eine oder andere Weise und sind für den Erfolg der Veränderung unerlässlich. Die Abbildung zeigt die Interaktion zwischen den Ebenen. Im Mittelpunkt des Modells steht die Person, bei der es sich um einen Lehrer, einen Schulleiter oder ein Mitglied des Schulpersonals handeln kann, das für bestimmte schulische Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Veränderungsprozess zuständig ist. Der Einzelne ist von drei internen Faktoren umgeben, die seine Beteiligung an der Veränderung beeinflussen können: kulturelle, institutionelle und umweltbedingte Einflüsse. Die nächste Ebene des Modells stellt externe Kräfte dar, einschließlich wirtschaftlicher, politischer und sozialer Faktoren, die sich ebenfalls auf den Veränderungsprozess auswirken. Die letzte Stufe der Abbildung zeigt eine Kombination aus internen und externen Einflüssen, die den Entwicklungsprozess fördern oder aufhalten können.

Insgesamt erklärt die Abbildung in Verbindung mit Sergiovannis Modell des Veränderungsprozesses die komplizierte Natur des Veränderungsprozesses und den Einfluss verschiedener Faktoren auf ihn. Sergiovanni argumentiert, dass die Entwicklung nur dann wirksam sein kann, wenn die positiven und negativen Auswirkungen des Umfelds ausgeglichen sind und alle wichtigen Ebenen in den Prozess einbezogen werden.