Einfluss von Angst auf Studium und Konzentration Forschungspapier

Words: 390
Topic: Psychologie

Angst kann durch Faktoren wie Stress in der Schule, eine belastende Beziehung, familiäre Probleme, ein emotionales Trauma, eine schwere Krankheit und viele andere verursacht werden. Abgesehen von äußeren Stressoren können auch biologische Voraussetzungen für Angstzustände vorliegen. Angst wiederum wirkt sich negativ auf den Bildungsprozess und die Konzentration der Person aus. In diesem Beitrag werden daher die Auswirkungen der Angst auf das Studium und die Konzentration der Studierenden sowie ihre biologischen Ursachen untersucht.

Angst ist ein Zustand, der Schüler häufig beunruhigt, und die Zahl der jungen Menschen, die davon betroffen sind, steigt (Rix, 2015). Wissenschaftler definieren Angst als “eine Reaktion, die physiologische, affektive und kognitive Veränderungen umfasst” (Robinson, Vytal, Cornwell, & Grillon, 2013, S. 1). Es ist erwiesen, dass Angst einen negativen Einfluss auf die Kognition hat, d. h. auf die “Informationsverarbeitung” einer Person (Robinson, 2013).

Zunächst einmal lenkt Angst die Aufmerksamkeit einer Person von wichtigen Dingen ab, was sich negativ auf den Lernprozess auswirken kann. Außerdem wirkt sich die Angst auf das Kurzzeitgedächtnis aus, das für das Lernen entscheidend ist. Außerdem verursacht sie Probleme mit der Konzentration. Infolgedessen zeigen Schüler, die unter Ängsten leiden, schlechtere akademische Leistungen als diejenigen, die nicht ängstlich sind.

Was den biologischen Aspekt der Angst betrifft, so sind Faktoren wie Genetik, Gehirnchemie und das Problem der Kampf-oder-Flucht-Reaktion zu nennen. Forscher weisen nach, dass Angst genetische Wurzeln hat, was bedeutet, dass es eine gewisse Veranlagung für Angststörungen gibt (Thompson, 2017). Was die Hirnchemie betrifft, so belegen die Studien, dass dieselben Neurotransmitter, die Depressionen verursachen, wie Serotonin und Noradrenalin, die Entwicklung von Angst beeinflussen können. Schließlich kann auch eine Kampf-oder-Flucht-Reaktion, die eine automatische Reaktion des Gehirns auf tatsächlichen oder wahrgenommenen Stress ist, Angst verursachen.

Im Großen und Ganzen ist die Angst eine Reaktion des Menschen auf Stress, der von der Umwelt ausgeht. Sie wird durch biologische Prozesse gesteuert und kann nicht unmittelbar kontrolliert werden. Sie wirkt sich negativ auf die schulischen Leistungen aus, weil ängstliche Menschen ein schlechteres Gedächtnis haben und sich nicht auf den Stoff konzentrieren können.

Referenzen

Rix, J. (2015). Wie Angst das Gehirn verwirrt und das Lernen erschwert. The Guardian. Web.

Robinson, O. J., Vytal, K., Cornwell, B. R., & Grillon, C. (2013). Die Auswirkungen von Angst auf die Kognition: Perspectives from human threat of shock studies. Frontiers in Human Neuroscience, 7, 1-21.

Thompson, K. (2017). Biologische Perspektiven der Angst. Live Strong. Web.