Eine Woche später’ von Sharon Olds Essay

Words: 1253
Topic: Literatur

Einführung

A Week Later ist ein Gedicht, das die Beziehung zwischen Familienmitgliedern thematisiert. Es geht auch um die Erinnerung der Persona und was diese Erinnerung mit den Gefühlen der Persona macht. Die Persona befindet sich in einem inneren Konflikt über die Geschehnisse in ihrem Leben. Diese Dinge sind von zentraler Bedeutung im Leben der Persona, da es sich bei den beteiligten Personen um diejenigen handelt, die ihr nahe standen (Persona).

Dieses Gedicht hat eine ambivalente Stimmung, und die Persona hat unterschiedliche Gefühle zu denselben Dingen. Das liegt daran, dass sie sowohl die schönen als auch die schlimmen Seiten der Themen, die sie anspricht, erlebt hat. Dies führt dazu, dass der Leser die Gefühle der Persona durch die im Gedicht angesprochenen Dinge ausgleichen möchte. In diesem Gedicht hat die Persona ambivalente Gefühle gegenüber ihren Erfahrungen, Erinnerungen und Beziehungen (Olds 54).

Redner Ambivalentes Verhältnis zur Erinnerung

Das gesamte Gedicht ist ein Bericht über das Leben der Persona. Ihre Erinnerung führt den Leser durch die Ereignisse ihres Lebens und wie diese Ereignisse ihr Leben geprägt haben. Die Erinnerung der Persona scheint die rohen Nerven der Persona zu berühren, und der Leser kann mit der Persona fühlen (Olds 61). Sie präsentiert im Gedicht widersprüchliche Ideen, und der Leser weiß nicht, was er davon halten soll.

In der ersten Zeile dieses Gedichts sagt die Persona, dass sie einer Freundin gegenüber geäußert habe, dass sie (Persona) wahrscheinlich nichts über ein bestimmtes Ereignis in ihrem Leben schreiben werde. Sie fährt jedoch fort zu sagen, dass sie in einem Jahr über dasselbe Ereignis schreiben könnte. Dies zeigt die Ambivalenz in der Darstellung ihrer Ideen. Der Leser fragt sich, ob sich die Persona an das Ereignis gut erinnern kann, nachdem das Jahr bereits vergangen ist.

Dies ist eine Ambivalenz, da man sich an Dinge, die vor kurzem stattgefunden haben, besser erinnert als an solche, die lange zurückliegen. Die Persona fährt fort zu sagen, dass sie irgendwann über dieses Ereignis schreiben wird, aber zu dem Zeitpunkt, an dem die Sprecherin spricht, ist das Ereignis in ihrem Gedächtnis verankert (Tanner 42).

Die Erinnerung der Persona führt sie in die Zeit zurück, als sie sich von ihrem Mann scheiden ließen; auch hier ist die ambivalente Stimmung offensichtlich. Sie haben sich bereits von ihrem Mann scheiden lassen, aber die Persona bezeichnet ihn immer noch als ihren Mann. Dieser Umstand führt dazu, dass das Gedicht eine ambivalente Stimmung enthält. Die Persona sagt, dass sie erst vor zwei Jahren mit ihrem Mann zusammen war, sie ihn aber immer noch vermisst.

Der Leser fragt sich, warum die Persona das Wort “nur” verwendet, obwohl sie ihren Mann nach zwei Jahren vermisst. Die Persona sagt, dass ihr Herz “verengt” ist; das zeigt, dass sie den Verlust ihres Mannes noch nicht überwunden hat. Die Persona erinnert sich an ihren Mann; diese Erinnerung berührt sie insofern, als sie sich durch den Verlust gebrochenen Herzens fühlt.

Die Erinnerung der Persona führt den Leser auch in das Gebäude, in dem sie (Persona und ihr Mann) die Scheidungspapiere unterzeichneten. Die Ambivalenz dieser Zeit spiegelt sich in der Erinnerung der Persona wider. Sie erinnert sich, dass das Foyer voller Schönheit war, aber dennoch wie ein Königsgrab aussah. Der Schönheit des Foyers wird die Traurigkeit des Grabes gegenübergestellt. Das macht das Gedicht zu einer ambivalenten Stimmung.

Die Persona erinnert sich auch an die Zeit, die sie mit ihrem Mann verbracht hat. Sie erinnert sich, dass sie damals ihren Mann kannte, berührte, hörte und sah. Sie denkt an das Leben, das ihr Mann führt, und sie kann ihn nicht sehen, hören, kennen oder gar berühren.

Die Persona erinnert sich an die Zeit, in der sie ihre alte und kranke Mutter pflegte. Dem stellt sie die Hoffnung gegenüber, dass ihre Liebe zu ihrem Mann Bestand hatte, doch in den letzten Tagen war diese Liebe erloschen. Dies spiegelt die ambivalente Stimmung des Gedichtes wider (Olds 87).

Redner Ambivalentes Verhältnis zur Erfahrung

Die Rednerin hat einige Beziehungen erlebt, die in die Brüche gingen und starben. Die Beziehung, die sie mit ihrem Mann hat, stirbt mit ihrer Scheidung. Der Ehemann ist noch am Leben, aber sie sind nicht mehr zusammen, da sie geschieden sind.

Die Persona vermisst ihren Mann, doch irgendwann sagt sie, dass sie froh ist, dass er (ihr Mann) diejenige geheiratet hat, die seiner Meinung nach für ihn bestimmt ist (Greenberg 117). Es besteht ein ambivalentes Verhältnis, da sie einerseits Gefühle für den Mann hat, der früher ihr Ehemann war, andererseits aber auch froh ist, dass er glücklich mit einer anderen Frau verheiratet ist.

Die Sprecherin sagt auch, dass sie das Glück und den Luxus der Stunde sah, in der ihre Mutter starb. Das ist das Gegenteil der Norm, da man über den Tod eines geliebten Menschen traurig sein sollte. Doch die Liebe zu ihrem Mann gibt ihr Kraft. Das liegt daran, dass sie in ihrem Mann Liebe erfahren hat, aber sie hat durch den Tod ihrer Mutter auch einen Verlust erlebt.

Zu diesem Zeitpunkt verdrängt die Liebe der Persona zu ihrem Mann die Traurigkeit, die die Persona wegen der Krankheit ihrer Mutter empfindet. Die Sprecherin liebt ihre Mutter so sehr.

Die Liebe der Sprecherin zu ihrem Mann ist jedoch viel größer und führt sie durch den Verlust ihrer Mutter. Die Ambivalenz dieser Situation zeigt sich jedoch, als ihr Mann sich von ihr scheiden lässt und sie lange Zeit nicht in der Lage ist, etwas zu schreiben (Tanner 25).

Dem Gedicht gelingt es, die ambivalente Natur der Beziehungen der Persona darzustellen, indem es einen Hintergrund für das Leben der Persona liefert. Das Liebesleben der Persona wird vorgestellt, und der Leser nimmt durch die Ereignisse, die sich im Leben der Persona abspielen, darauf Bezug. Auf diese Weise sieht der Leser die beiden Seiten der Beziehungen, in die die Persona verwickelt ist.

Redner Ambivalentes Verhältnis zu Beziehungen

Die Beziehungen zwischen der Persona selbst, ihrem Mann und ihrer Mutter sind ambivalent. Die Gefühle der Persona sind insofern gespalten, als sie etwas über ihre Beziehung zu ihrem Mann schreiben möchte, aber nicht schreiben kann. Sie sagt sogar, dass sie vielleicht in einem Jahr in der Lage sein wird, darüber zu schreiben.

Auch die Beziehung zwischen der Persona und ihrem Ehemann ist ambivalent. Sie hat sich bereits von ihm scheiden lassen, aber sie empfindet immer noch viel Liebe für ihn. Sie bedauert, dass sie ihn irgendwann einmal halten, berühren, sehen und hören konnte, doch jetzt kann sie es nicht mehr (Greenberg 143).

Die Persona sollte auch ihrer Mutter nahe stehen, besonders in der Zeit, in der sie krank war, aber selbst in dieser Zeit hängt sie mehr an ihrem Mann. Tatsächlich beschreibt sie ihre Mutter mit einigen Worten, die in Bezug auf die eigene Mutter gesellschaftlich anstößig erscheinen würden. Der Kontrast besteht darin, dass die Sprecherin sagt, dass sie sie (ihre Mutter) mit der Liebe, die sie für ihren Ehemann empfindet, besingen könnte.

Schlussfolgerung

Das Gedicht hat es geschafft, die ambivalente Beziehung der Sprecherin zu ihrer Erinnerung, ihren Beziehungen und ihren Erfahrungen darzustellen, indem es die gegensätzlichen Ideale im Gedicht präsentiert hat.

Der Leser kann das Gefühl bekommen, dass sich das Gedicht auf zwei gegensätzliche Seiten der beiden Themen stützt und den Leser in der Klemme lässt. Allerdings hat das Gedicht Themen angesprochen, die im täglichen Leben aller Menschen vorkommen, und die Menschen können sich mit dem Gedicht identifizieren (Greenberg 171).

Zitierte Werke

Greenberg, Arielle. Dichterinnen über Mentorenschaft: Bemühungen und Zuneigungen Iowa: University of Iowa Press, 2008. Drucken.

Tanner, Laura. Verlorene Körper: Die Grenzen von Leben und Tod. New York: Cornell University Press, 2006. Drucken.

Olds, Sharon. Blut, Zinn, Stroh. Michigan: University of Michigan, 1999. Drucken.