Eine Benchmarking-Erhebung der biologischen Vielfalt in der Gezeitenzone der Goat Island Bay, Bericht des Leigh Marine Laboratory

Words: 732
Topic: Geologie

Einführung/Methode

Die praktische Feldstudie fand in der Goat Island Bay statt, und die beiden Untersuchungsgebiete waren das Echinoderm Reef und das Waterfall Reef. Ähnlich wie bei der von Cumming (1980) durchgeführten Grundlagenerhebung bestand die Absicht dieser Gruppenarbeit darin, an jedem Standort einen Atlas mit einem Transekt zu erstellen (siehe Abb. 1 unten), in dem das Vorkommen der vorhergesagten und anderer Arten erfasst und die Lebensräume oder Gemeinschaften in der oberen, mittleren und unteren Gezeitenzone bestimmt wurden.

Wie bei der Pionierarbeit von Cummings wurden sechs zufällige Probenquadranten (mit einer Fläche von 0,25 m2) gezogen, um insgesamt 18 Proben an jedem Untersuchungsort zu erhalten. Innerhalb jedes Quadranten wurden die häufigen Arten gezählt oder, im Falle von Algen und Moosen, die Verbreitung als Prozentsatz des belegten Quadranten geschätzt. Im Allgemeinen umfasste das Feldpraktikum einige der systematischeren Maßnahmen, die im Formblatt des Joint Nature Conservation Committee (n.d.) “Marine Nature Conservation Review” empfohlen werden. Der Erfassungsstandard für “Littoral Habitat (Detailed)” umfasst, wie auch bei dieser Erhebung, Höhengrenzen und -bänder, Zonen, Neigung des Meeresbodens, die wichtigsten charakteristischen Taxa und die selbst eingestufte Erhebungsqualität (JNCC, n.d.), und bietet darüber hinaus eine umfassende Checkliste der möglicherweise gefundenen Arten.

Fundstücke

Im Echinoderm-Gebiet wurden nur sechs Organismenklassen gefunden (siehe Tabelle 1 unten). Andererseits bietet die freiliegende Grauwacke, die für den Wasserfallteil des Reservats charakteristisch ist, eine etwas größere Vielfalt an Klassen.

Tabelle 1: Wichtigste Taxa in den beiden untersuchten Gebieten

Im Allgemeinen gibt es im Wasserfallgebiet mehr Klassen, da nur hier Rochen, Schwämme und Echinoidea gefunden wurden. Der quantitativere Aspekt der Artenzahl innerhalb der Klassen ist in Abb. 2 unten dargestellt. Sie zeigt, dass das Waterfall Reff vielfältiger ist, denn es beherbergt nicht nur eine, sondern zwei Arten von Rhodophyceae (im Gegensatz zu keiner Art bei Echinoderm), drei Arten von Maxillopoda (im Gegensatz zu zwei) und viermal mehr Muschelarten.

Andererseits beherbergen beide Gebiete etwa die gleiche Anzahl von Gastropodenarten.

In beiden Fällen ist die Artenvielfalt in Bezug auf einzelne Taxa in der mittleren Ebene am größten, d. h. 12,5 bis 15,5 Meter von der Wasserlinie entfernt bei Ebbe, wie Abb. 3 unten deutlich zeigt.

Betrachtet man die Anzahl der Taxa in den einzelnen Proben, so stellt man fest, dass diese mit den Proportionen übereinstimmen, wenn man sie nach Ebenen mittelt (siehe Abb. 3). Der Unterschied besteht darin, dass die schiere Knappheit der Organismen auf der oberen Ebene des Stachelhäuterriffs durch die Tatsache unterstrichen wird, dass zwei Drittel der entnommenen Proben überhaupt nichts ergaben (Abb. 4 umseitig).

Zählt man die Seepocken- und Seegras-Kolonien jeweils als 1, erhält man den Vergleich der Populationen von Individuen in Abb. 5 unten. Das auffälligste Ergebnis ist die höchste Individuenzahl in der oberen Probe 2 im Bereich der Stachelhäuter. Dies ist auf die starke Vermehrung der Schnecken Haustrum (dunkle Felsenmuschel) und Nerita atramentosa (schwarzer Nerit) in dieser Probe zurückzuführen, ein Phänomen, das sich an keiner anderen Stelle in diesem Gebiet oder im angrenzenden Waterfall Reef wiederholt.

In Übereinstimmung mit der oben erwähnten niedrigen Taxa-Zahl sind die Proben drei bis sechs im oberen Bereich des Waterfall Reefs bemerkenswert, da sie überhaupt keine Individuen enthalten (Abb. 5 oben). Bei den Stachelhäutern sind die Individuenzahlen in den oberen Proben drei bis fünf und in der unteren Probe eins ebenfalls am niedrigsten (jeweils eines).

Von den 18 im Echinoderm-Riff entnommenen Proben (siehe Tabelle 2) ist die Rotalge Coralina officinalis in der Hälfte der Fälle vertreten und damit die am weitesten verbreitete Art. Dicht gefolgt von der Schnecke Turbo smaragdus. Im gleichen Gebiet wurden dagegen die Braunalge Glossophora kunthii und die Hälfte aller Schnecken in jeweils nur einer Probe gefunden.

Tabelle 2: Am meisten und am wenigsten verbreitete Echinodermen-Riffe

Am Waterfall Reef waren Austernbohrer (Lepsiella scobina) und Braune Seepocken (Chaemaesipho brumea) etwas weiter verbreitet als alle anderen Arten. Die Tatsache, dass Cellana ornata und Chaemospiho columna knapp dahinter lagen, zeugt von der größeren Artenvielfalt in diesem Gebiet.

Am wenigsten vertreten in Waterfall waren Xiphophorus, Evechinus chloroticus, Corallina, Melagraphia aethiops und Gelidium pusilum, da sie jeweils nur in einer Probe vorkamen.

Tabelle 3: Am weitesten und am wenigsten verbreitet, Wasserfall-Riff

Referenzen

Cumming, A. (1980). Cape Rodney to Okakari Point Marine Reserve survey 2. Rocky Shores. Leigh Marine Laboratory. Die Universität von Auckland, Neuseeland. Web.

Gemeinsamer Ausschuss für den Naturschutz (n.d.). Überprüfung des Meeresnaturschutzes: Site survey. 2010. Web.

Gemeinsamer Ausschuss für den Naturschutz (n.d.). Überprüfung des Meeresnaturschutzes: Litoraler Lebensraum (ausführlich). Web.