“Ein Frieden, der allen Frieden beendet” von David Fromkin Essay

Words: 589
Topic: Historische Literatur

Das vorliegende Kapitel befasst sich mit der Expansion der Bolschewiki, die die Entwicklung der Beziehungen zwischen den Ländern des Nahen Ostens und Russland prägte. Es ist wichtig festzustellen, dass die Bolschewiki alles daran setzten, die östlichen Gebiete zurückzuerobern, obwohl Lenin die Unabhängigkeit der Völker für wichtig hielt. Diese imperialistische Politik der Bolschewiki führte dazu, dass die Einheimischen in den östlichen Gebieten eine starke Feindseligkeit gegenüber den Russen entwickelten.

Interessanterweise behaupteten die Bolschewiki, dass die Macht des Proletariats die menschlichste Ordnung sei, die es aufzubauen gelte. Sie versprachen auch, den vom Zarenregime besiegten Völkern zu helfen, ihre Freiheit wiederzuerlangen. Gleichzeitig behauptete Lenin, dass der Osten nicht über die Arbeiterklasse verfügte, um der Bauernschaft beim Aufbau einer demokratischen und gerechten Gesellschaft zu helfen. Dies bedeutete, dass die Völker des Ostens noch nicht bereit waren, ihr Recht auf Freiheit auszuüben” (Fromkin 476). Stalin war der Ansicht, dass die Völker der Zentralmacht, d. h. der Macht in Moskau, untergeordnet sein sollten. Im Grunde waren die kurzfristigen Ziele der beiden Führer ähnlich.

Wichtig ist auch, dass die religiösen Überzeugungen und kulturellen Traditionen die Menschen im Osten gegen die neue Ordnung aufbrachten. Die Einheimischen des Ostens waren gegen die Herrschaft des Proletariats, und Lenin bekämpfte zwangsläufig die Mehrheit. Fromkin führt das Beispiel Turkistans an, das die Erfahrungen anderer Länder des Nahen Ostens widerspiegelt. Wie andere derartige Kolonien musste es schließlich feststellen, dass seine Wirtschaft zum Nutzen seiner europäischen Herren ausgebeutet wurde” (Fromkin 477). Die Politik der Bolschewiki unterschied sich also nicht von der Politik anderer imperialer europäischer Länder, die zur Ausbeutung der Bevölkerung anderer Länder neigten.

Daher gibt der Autor Einblicke in die Entwicklung der Beziehungen zwischen dem europäischen Russland und dem russischen Osten. Der Autor erklärt auch die Gründe, die die Bolschewiki dazu brachten, weiter vorzurücken. Die neue herrschende Gruppe fürchtete sich vor jeder äußeren Bedrohung, die von Ländern wie China oder Persien ausgehen könnte.

Man kann behaupten, dass der Autor einige der Gründe (oder vielmehr Hauptgründe) für die komplizierten Beziehungen zwischen dem europäischen Russland und einigen Ländern des Nahen Ostens aufzeigt. Die Politik der Bolschewiki trug in hohem Maße zur Entwicklung dieser angespannten Beziehungen bei. Der Imperialismus der Bolschewiki kann als ein weiteres Beispiel für die Haltung der europäischen Imperien gegenüber den Ländern des Nahen Ostens betrachtet werden. So betrachteten die Bolschewiki die Länder des Ostens als untrennbaren Teil ihres Riesenreichs. Das bedeutete, dass die Bolschewiki Menschen, Länder usw. in diesem Teil ihres Reiches ausbeuten konnten.

Eine solche imperialistische Politik rief freilich bei den Menschen im Osten Widerstand hervor. Die Menschen in diesen Ländern erkannten, dass jede Kraft, die aus dem Westen kam, feindlich war. Ganz gleich, was die Europäer versprachen, die Menschen in diesen Ländern sahen sich getäuscht. Natürlich entwickelte der Osten ein spezifisches Profil des westlichen Landes. Der Osten neigte dazu, den Russen gegenüber feindlich eingestellt zu sein.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich das Kapitel auf die Beziehungen zwischen Russland und dem russischen Osten in den 1920er Jahren konzentriert. Der Autor gibt Einblicke in die Entwicklung der Feindseligkeit gegenüber den Russen in einigen Ländern des Nahen Ostens. Der Autor stellt fest, dass die Bolschewiki, die vorgaben, eine neue, bessere Ordnung zu schaffen, in Wirklichkeit die imperialistische Politik des zaristischen Russlands fortsetzten. Dies war eine der Formen der Ausbeutung, die dazu führte, dass die Menschen im Osten die Russen verabscheuten und ihnen misstrauten. Die Ereignisse der 1920er Jahre prägten in hohem Maße die Entwicklung der Beziehungen zwischen den Ländern des Nahen Ostens und Russland.

Zitierte Werke

Fromkin, David. A Peace to End All Peace, New York, NY: Holt Paperbacks, 2001. Drucken.