Ein Besuch im Museum für Toleranz Aufsatz

Words: 597
Topic: Kunst

Der Klassenausflug wurde organisiert, um das Museum der Toleranz zu besuchen. Das Museum der Toleranz (MOT) wurde 1993 von Simon Wiesenthal gegründet. Seit seiner Gründung fungiert es als Bildungszentrum, das das gegenseitige Verständnis und den Respekt zwischen Menschen verschiedener ethnischer Gruppen fördert und unterstützt. Das Museum of Tolerance befindet sich auf dem Simon Wiesenthal Platz 9786 West Pico (südöstliche Ecke Pico Boulevard und Roxbury Drive), Los Angeles. Der Standort ist ein idealer Ort für alle, die sich für die traditionelle Kultur und Geschichte alter Völker interessieren und einen umfassenden Überblick über die Geschehnisse der Vergangenheit sowie die Auswirkungen und Folgen solcher Taten erhalten möchten. Die Entscheidung für dieses Museum fiel vor allem wegen seiner Lage, der leichten Zugänglichkeit, der bildungsfördernden Umgebung und der verschiedenen Ausstellungen, die das Museum anbietet, um ein klares Bild von der Vergangenheit, der Gegenwart und den Erwartungen an die Zukunft zu vermitteln. Dieses Museum hat ein gut organisiertes Programm, das darauf abzielt, Schüler und Erwachsene über verschiedene Themen zu informieren, die unterschiedliche Auswirkungen auf unser Leben haben.

Das Museum für Toleranz klärt die Besucher darüber auf, wie man Völkermord und Hass zu jeder Zeit und gegenüber jeder Gruppe überwinden, vermeiden und verhindern kann. Nach der Religionsphilosophie ist Hass die Hauptursache für Feindschaft und Krieg, der in vielen Ländern zu beobachten ist. Die Holocaust-Ausstellung vermittelt eine allgemeine Vorstellung davon, wie der Rassenhass unter der Naziherrschaft zum Tod vieler Juden führte. Das Museum zeigt in einer gut ausgearbeiteten Episode, wie der Holocaust stattgefunden hat. In einer ungefähren Zeitspanne von siebzehn Minuten wird man in die Jahre 1920 bis 1945 während des Nazi-Regimes zurückversetzt. Durch einen gut organisierten Ablauf wird man durch die Geschehnisse während des Zweiten Weltkriegs geführt und wird Zeuge all der Verbrennungen und des Leids, das Juden durchmachen mussten.

Die Religion lehrt uns, einander zu lieben und andere als unsere Brüder und Schwestern zu behandeln. Sie versucht, die Notwendigkeit der Förderung von Frieden und Einheit zwischen verschiedenen Stämmen und die Notwendigkeit der Wertschätzung der unterschiedlichen Kulturen und traditionellen Überzeugungen anderer Rassen zu verdeutlichen (Moore und Kenneth 136). Wenn man das Museum besucht hat und durch die Holocaust-Episode bewegt wird, bekommt man ein klares Bild davon, wie Hass und Egoismus zu einer Massenvernichtungswaffe werden können. Man geht davon aus, dass das Naziregime die Juden hasste und fürchtete, da sie in ihnen die einzige Bedrohung für ihren Wunsch sahen, die Welt zu erobern und zu kolonisieren. Um ihre Ziele zu erreichen, mussten die Nazis Mittel und Wege finden, um die Juden zu eliminieren, was zu einem Krieg führte, der Millionen von Toten forderte.

Die religiöse Kultur schützt und schätzt das Leben anderer Menschen und versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass sich Taten der Vergangenheit, wie der Holocaust, wiederholen. Durch den Unterricht und die Erfahrungen, die man im Museum macht, wird klar, dass es unsere Pflicht und auch die Pflicht unserer politischen und religiösen Führer ist, die ganze Welt darüber aufzuklären, wie wichtig es ist, den Frieden in der Nachbarschaft zu bewahren und zu erhalten. Die Art und Weise, wie die verschiedenen Länder mit dem Problem des Terrorismus umgehen, sollte unter einem anderen Gesichtspunkt betrachtet werden, bei dem die Diplomatie an erster Stelle steht, anstatt den Feinden den Krieg zu erklären. Die Führer der beiden Nationen, die eine Kontroverse haben, sollten einen diplomatischen Weg suchen, um das Problem zu lösen, bevor sie sich auf militärische Aktionen einlassen. Das Leben eines jeden Menschen, egal welcher Rasse er angehört, muss respektiert und bewahrt werden.

Zitierte Werke

Moore, Brooke Noel, und Kenneth Bruder, PHILOSOPHY: The Power of Ideas. 8th Ed., McGraw Hill, 2010.print.