Bibel Psalmen 23: 1-6: Auslegung und Anwendung Essay

Words: 900
Topic: Literatur zur Religion

Psalmen 23: 1-6 Fakten

Der Vers beschreibt den Herrn ausdrücklich als einen fleißigen Hirten, dessen Verheißungen seinem Volk, das auch als Herde bezeichnet wird, Gnade und Leben schenken. Er hat eine universelle Bedeutung und bekräftigt eine positive Einstellung zum Leben. Daher bringt die implizite Sprache der Metaphern den Aspekt des Friedens, der Gnade und des völligen Schutzes. Das Kapitel regt nicht nur zur Meditation und zum Gebet an, sondern berichtet auch wahrheitsgetreu über den Herrn als den Hirten, der Kraft gibt, den Weg weist, lebendiges Wasser spendet, beschützt und seiner gehorsamen Herde bedingungslose Liebe schenkt. Darüber hinaus bringt der poetische Vers das Thema der Zuversicht und des Vertrauens aus Davids Bekenntnissen hervor (Alexander & Patricia, 1999).

Psalm 23: 1-6 gibt in erstaunlicher Weise das tiefe Zeugnis und den wahren Bericht darüber, wie der Herr im Leben von König David gewirkt hat. Der Vers beginnt mit den Worten “Der Herr ist mein Hirte”. Wir werden mit dem Pronomen “mein” eingeführt, das für den Psalmisten, das Kind David, steht. Der Psalmist ist sich der göttlichen Führung durch den Herrn bewusst. Gott, der Herr, ist der Hauptdarsteller in diesem Vers. Seine Führung und sein Schutz sind in Davids Bekenntnis während des gesamten Textes offensichtlich (Alexander & Patricia, 1999).

Aus der geschickten Diktion des Textes können wir einige Umweltberichte über die Situation entnehmen, in der sich der Schreiber befand. Die Situation erweist sich als mangelhaft, und hier kommt der Herr, um David zu retten. Das heißt, der Herr lässt ihn im grünen Gras ausruhen, führt ihn in einen Teich mit frischem Wasser, gibt ihm Kraft, und der Herr gibt ihm auch den Mut, sich einen Weg durch die Dunkelheit zu bahnen. Aus der oben geschilderten Notlage heraus können wir also bezeugen, dass der Ursprung dieses hymnischen Verses von König David in der Wüste auf der Flucht vor Absalom geschrieben wurde.

Der historische Hintergrund des Textes reicht über 3000 Jahre zurück. Das Buch der Psalmen stammt jedoch aus der Feder verschiedener Autoren aus der monarchischen Zeit. Diese Strophe kann als Makkabäerzeit bezeichnet werden. Die Schwierigkeiten, mit denen der Verfasser in Vers vier konfrontiert wird, erklären die Art der Situation, die er in der Wüste erlebte. Der Durst, die Schwäche, die unwegsamen Pfade, die tiefste Finsternis und die Angst, die er sah, verdeutlichen die Situation, in der der Psalmist diesen metaphorischen Hymnusvers niederschrieb.

Auslegung

Die Grundsätze Gottes werden im Textbereich dargestellt; er ist derjenige, der Gnade gewährt und gibt. Die Gnade wird zum Hauptthema. Die verwendete metaphorische Diktion zeigt ausdrücklich das wirkliche Interesse Gottes am Leben des Menschen. Zum Beispiel symbolisieren die grünen Felder die Fülle seines Wortes, in dem der Herr möchte, dass wir uns niederlegen und davon zehren. Der prestigeträchtige Teich mit frischem Wasser vermittelt die Vorstellung von der geistlichen Erfrischung, die Gott für uns vorgesehen hat. Seine unerschütterlichen Wege werden uns zur Gerechtigkeit führen (Alexander & Patricia, 1999). Erstaunlicherweise geben Stab und Rute der Herde die Gewissheit, dass sie nicht in Gefahr gerät und sich nicht verirrt, wenn sie weiter weidet. Schließlich zeigt David wortreich, wie der Herr seine treue Herde aufnimmt, um sie ohne Furcht zu speisen, und wie er in den Tagen der gehorsamen Herde seine äußerste Vertrauenswürdigkeit bietet.

In Johannes 10,11 bezeichnet Jesus sich selbst als einen ausgezeichneten Hirten. Die Verehrung des treuen Herrn Davids entspricht vollkommen diesem Hirten, auf den in Johannes 10,11 Bezug genommen wird. Hebräer 5: 12-14 Jesus gibt seinen Gläubigen frisches Wasser. Jesus wird zum lebendigen Wasser und zum Hirten, der die Herde mit dem geistlichen Wort weidet. Mose 22,14 erzählt, wie Abraham Gott als Versorger auf dem Berg bezeichnet. In Hebräer 12,6 spendet Jesus seinen Brüdern Trost, so wie in Psalm 23, wo Gott, der Herr, seinen Stab und seine Rute benutzt, um seiner Herde Trost, Führung und Sicherheit zu geben. Offenbarung 21,3-4 veranschaulicht, wie Jesus unter uns lebt. Er vertreibt die Angst und wischt jede Träne ab, indem er uns seine bedingungslose Liebe schenkt (Attridge, 2006).

Das geheiligte Wort Gottes ist ein Schwert und der äußerste Gürtel der Wahrheit. Der Hirte zeigt, wie er seine Herde sorgfältig und sicher führt. Wir sollten gehorsam sein, denn seine Gnade, wie sie in Epheser 2,8 gezeigt wird, wird frei gegeben und man sollte seinem Wort gehorsam sein. Der geistliche Schutz sieht uns durch Raubtiere hindurch und gibt uns Kraft, alle entgleisenden Versuchungen zu bekämpfen, die uns durch seine Liebe begegnen können (Alexander & Patricia, 1999).

Jesus Christus erzählt in 1 Petrus 5,1-4 von einem fleißigen Hirten, der uns leitet und uns auf guten Wegen führt, die frei von Gefahren und Unruhen sind. Wir sollten Jesus als dem wahren Hirten erlauben, uns den Weg zu weisen und uns seine vertrauenswürdigen Versprechen zu geben (Attridge, 2006).

Anmeldung

Jesus ist unser großer Hirte, den David in jenen Tagen nicht hatte. Der Psalmist gibt uns Zeugnis von den wunderbaren Verheißungen des Herrn für seine Herde. Dies sollte für jeden ein Ansporn sein, über das Wort des Herrn nachzudenken und seine Gnade und Liebe zu empfangen. Wir sollten auf sein Wort hören und uns seiner Führung zu unserem Besten unterwerfen. Das ist so, weil Jesus ein vertrauenswürdiger Hirte ist. Wir sollten keine Angst haben, den geistlichen Reichtum und seinen unbezahlbaren Reichtum zu verlieren.

Referenzen

Alexander, D., & Patricia, A. (Eds.). (1999). Zondervan Handbook to the Bible. Grand Rapids: Zondervan Publishing House.

Attridge, H. W., Meeks, W. A., & Bassler, J. M. (2006). Die Harper Collins Studienbibel. New York, NY: Harper Collins.