Beurteilung eines autistischen Kindes und pädagogische Empfehlungen Essay

Words: 611
Topic: Bildung

Akademisch

Insgesamt waren seine akademischen Fähigkeiten stark verbesserungsbedürftig, da er hinter den anderen Mitgliedern seiner Klasse zurückzubleiben schien. Seine Lehrerin empfahl sogar zusätzlichen Nachhilfeunterricht zu Hause, damit er sozusagen zu seinen Mitschülern “aufschließen” kann.

Kommunikationsfähigkeiten

Auf Nachfrage gaben die Eltern an, dass ihr Kind einige Probleme mit der Kommunikation mit anderen Menschen hatte, die es kaum kannte. Soziale Situationen schienen ihm Angst zu machen, und es war oft der Fall, dass er Interaktionen üben musste, bevor er sie tatsächlich vollzog. Allerdings stellte er fest, dass er keinerlei Probleme hatte, wenn es darum ging, mit ihnen zu kommunizieren.

Motorische Fertigkeiten

Es gab keine offensichtlichen Defizite in den motorischen Fähigkeiten des Kindes, da die Eltern angaben, dass es bei Aktivitäten im Freien ziemlich schnell und stark war.

Emotionale Kapazität

Auf die Frage nach den emotionalen Fähigkeiten ihres Kindes gaben die Eltern an, dass es emotional etwas zurückgezogen sei und es ihm manchmal schwer falle, seine Gefühle auszudrücken. Mit der Zeit stellten sie jedoch eine deutliche Verbesserung fest.

Unabhängiges Funktionieren

Die Eltern gaben an, dass ihr Kind in der Lage war, selbstständig zu sein und oft allein zur Schule ging und nach Hause kam. Es war auch in der Lage, ohne größere Schwierigkeiten Freundschaften mit anderen Schülern seiner Klasse zu schließen.

Diagnostizierte Behinderung des Kindes

Die Eltern gaben an, dass ihr Kind ein hochfunktionaler Autist sei, der lediglich einige Probleme mit seinen sozialen Fähigkeiten und seiner Lernfähigkeit habe. Hochfunktionale Autisten unterscheiden sich von niedrigfunktionalen Autisten in dem Sinne, dass sie sehr erfolgreich werden können und tatsächlich die Fähigkeit haben, trotz Autismus ein relativ normales Leben zu führen (McCorkindale, 2011). Diese Personen sind in der Lage, in hochintelligenten Berufen zu arbeiten, besitzen die Fähigkeit, sich selbst zu unterstützen und zu versorgen, und sind sogar in der Lage, allein zu leben. Man muss verstehen, dass Studien wie die von Ryan, Hughes, Katsiyannis, McDaniel & Sprinkle (2011), die die Entwicklung von autistischen Kindern zu autistischen Erwachsenen untersuchten, zeigen, dass die Fähigkeit von Menschen mit Autismus, für sich selbst zu sorgen, direkt proportional zum Umfang und zur Art der bedarfsgerechten Erziehung ist, die sie in ihrer Jugend erhalten haben. Auf dieser Grundlage gaben die Eltern an, dass sie ihr Kind von klein auf kontinuierlich beaufsichtigten und verschiedene Methoden für häusliche Lernaktivitäten einsetzten, um seine intellektuelle Fähigkeit zum eigenständigen Denken und Handeln zu steigern (Kunda & Goel, 2011).

Auswirkungen auf die Bildungsleistung

Obwohl es sich um ein hochfunktionales autistisches Kind handelte, hatte es einige Probleme beim Lernen und lag daher in Fächern wie Mathematik und Naturwissenschaften hinter der Klasse zurück.

Aus akademischer Sicht kann er aufgrund seiner derzeitigen Lernfähigkeit nicht mit dem Rest der Klasse mithalten, wenn komplexe Themen (z. B. Mathematik oder Naturwissenschaften) behandelt werden.

Das jährliche Ziel des Kindes ist es, seine Klasse zu bestehen und mehr Freunde in der Schule zu finden.

Er hat keine Probleme, mit anderen Menschen zu kommunizieren, so dass keine zusätzlichen Dienste erforderlich sind.

Keine Übergangskomponente vorhanden.

Eine besondere Berücksichtigung ist nicht erforderlich.

Ein Verhaltensinterventionsplan ist ebenfalls nicht erforderlich.

Nicht zufrieden, Kinder mit besonderen Bedürfnissen sollten stärker berücksichtigt werden.

Was habe ich gelernt?

Nach dem, was ich in diesem Modul gelernt habe, weiß ich, dass es notwendig ist, die Eltern stärker einzubeziehen, wenn es um ein Kind mit einer leichten Lernbehinderung geht.

Referenzliste

Kunda, M., & Goel, A. K. (2011). Das Denken in Bildern als kognitive Erklärung für Autismus. Journal of Autism & Developmental Disorders, 41(9), 1157-1177.

McCorkindale, S. (2011). Kognitive Verhaltenstherapie für Kinder mit sozialen Ängsten. Learning Disability Practice, 14(7), 20-22.

Ryan, J. B., Hughes, E. M., Katsiyannis, A., McDaniel, M., & Sprinkle, C. (2011).

Forschungsgestützte pädagogische Praktiken für Schüler mit Autismus-Spektrum-Störungen. Teaching Exceptional Children, 43(3), 56-64.