Baby You Got Me in the Shape I’m In: Faktoren, die das Körperbild bestimmen Forschungspapier

Words: 896
Topic: Medieneinflüsse

Einführung

Die Studie zielt darauf ab, die Auswirkungen der Medien auf das Körperbild und die Depression bei Frauen abzuschätzen. Die Autorin argumentiert, dass das Körperbild zwar von der individuellen Persönlichkeit geprägt wird, die Medien jedoch einen großen Beitrag zur Entwicklung dieses Bildes bei Frauen leisten. Was die Medien betrifft, so argumentiert die Autorin, dass insbesondere Zeitschriften den größten Beitrag zur Entwicklung des Körperbildes von Frauen leisten. Darüber hinaus zeigt die Untersuchung einige interessante Ergebnisse hinsichtlich der Beziehung zwischen Gewicht und der Persönlichkeit von Frauen.

Satz von Hypothesen

In der Literatur wird argumentiert, dass die Medien ein stereotypes Körperbild vermitteln, das in der Regel nach dem Motto “je dünner, desto besser” aufgebaut ist, und dass dies eine tiefgreifende Wirkung auf die weiblichen Zuschauer hat. Dies führt zu der ersten Hypothese der Studie, die besagt, dass die Medien die Wahrnehmung des Körperbildes direkt beeinflussen. Die Forscher stellten ferner die Hypothese auf, dass die Persönlichkeitsmerkmale Selbstwertgefühl, Grad der Bedeutung, die dem Aussehen beigemessen wird, und Grad der Bedeutung von Beziehungen einen direkten Einfluss auf die Wahrnehmung des Körperbildes haben. Die nächste Gruppe von Hypothesen bezog sich auf demografische Faktoren wie Alter, Geschlecht und Gewicht sowie den BMI (Body-Mass-Index), die sich direkt auf das Körperbild auswirken.

Es wurden 90 Personen befragt, von denen 64,5 % weiblich und der Rest männlich war. Das Durchschnittsalter der Stichprobengruppe lag bei 20 Jahren. Die durchschnittliche Körpergröße betrug 173 cm (Männer) bzw. 166 cm (Frauen) und das Gewicht lag bei 72 kg (Männer) bzw. 66 kg (Frauen).

Die Antworten wurden auf einer Likert-Skala erfasst. Die Daten wurden durch persönliche Interviews und Fragebogenantworten erhoben. Die Hypothese wurde durch eine Reihe von multiplen Regressionen analysiert.

Methoden

Für die Messung der abhängigen Variablen setzten die Forscher die folgenden Methoden ein. Das Körperbild wurde als Multiitem-Konstrukt gemessen. Dazu wurden die Befragten nach dem Körperteil gefragt, den sie gerne verändern würden. Die Hauptkomponenten der Faktorenanalyse ergaben drei Faktoren, die 52 % der Varianz erklärten. Der erste Faktor war die Zufriedenheit mit der Körperform, die zweite Dimension maß die Zufriedenheit mit den oberen Merkmalen und die dritte Dimension die Zufriedenheit mit den unteren Merkmalen. Das Conbrach’s Alpha für diese Variablen wurde mit 0,87 berechnet, und ein niedrigerer Wert deutet darauf hin, dass das Aussehen für die Befragten eine wichtige Rolle spielt. Die Faktorenanalyse ergab drei Dimensionen: “Soziales Selbstvertrauen”, “Selbstwert” und “Respekt”. Bei den nächsten Fragen wurden die Befragten gebeten, die Medien auszuwählen, die sie für am angenehmsten und zuverlässigsten halten. Anschließend wurde die Exposition gegenüber den jeweiligen Medien gemessen. Schließlich wurde mit einer Reihe von Fragen der wahrgenommene Druck gemessen, der von den drei verschiedenen Medien (Fernsehen, Zeitschriften und Internet) auf die Befragten in Bezug auf ihr körperliches Erscheinungsbild ausgeübt wurde, und ob jedes Medium als zuverlässig angesehen wurde. Conbrach’s Alpha für diese Fragen war.63. Ein niedrigerer Wert zeigte, dass die Befragten Beziehungen große Bedeutung beimaßen.

Ergebnisse

Die Studie zeigte, dass im Falle der Körperform die Befragten, die eine geringere Zufriedenheit zeigten, mit einem größeren Interesse an Zeitschriften und einem geringeren Interesse an Internetwerbung in Verbindung gebracht werden konnten. Anders ausgedrückt: Je weniger sachlich und je interaktiver das Medium, desto wahrscheinlicher ist es, dass es die Wahrnehmung des Körperbildes beeinträchtigt. Außerdem schadet die Lautstärke der Fernsehwerbung der Zufriedenheit. Was die Körperform betrifft, so war das Interesse der Frauen an Internetwerbung größer, während die Zufriedenheit der Frauen mit ihrer Körperform geringer war. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Persönlichkeit und Medien die individuelle Wahrnehmung des Körperbildes gleichermaßen beeinflussen können.

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