Azteken: Barbarisch oder zivilisiert Essay

Words: 642
Topic: Alte Geschichte

Einführung

Obwohl die Azteken fälschlicherweise als barbarisch und unzivilisiert angesehen werden, waren sie doch ein Volk mit reichen kulturellen Werten und Glaubensvorstellungen. Jahrhundert in Zentralmexiko lebten, verfügten sie auch über eine reiche Mythologie, die für ihr kulturelles Erbe sprach; daher kann ihre Gesellschaft definitiv als zivilisiert und nicht als barbarisch bezeichnet werden. Die Azteken schufen eine große Zivilisation des Mittelalters, die ihren Höhepunkt in den 1500er Jahren erreichte.

Die drei Aspekte der aztekischen Zivilisation

Die Azteken hatten ihr eigenes künstlerisches Erbe, ihre eigene politische Ordnung und ihre eigenen religiösen Überzeugungen. Die Religion bestand vor allem aus Opfergaben und der Verehrung von Göttern, die nach aztekischer Auffassung die Naturkräfte beherrschten. Außerdem waren die meisten Kunstwerke und die Architektur ihrer Zivilisation mit ihrer Religion verbunden. Es gibt viele Beweise für religiöse Zeremonien, die an den Wänden mit Wandmalereien und auf Rinden hinterlassen wurden.

Die aztekische Zivilisation war wirklich erstaunlich, denn es gibt keine andere Zivilisation auf der Erde, die einen so großen Kalender wie die Azteken geschaffen hätte. Es war ein Kalender Stein von 22 Tonnen und 12 Fuß im Durchmesser mit und Bild der Azteken dachte das Universum war. (Die Getty Villa: Das aztekische Pantheon). Dies sollte ein guter Beweis dafür sein, dass die aztekische Zivilisation für die damalige Zeit und die bestehenden Zivilisationen sehr fortschrittlich war. Insgesamt lässt die fortschrittliche Lebensweise laut Bernal Diaz del Castillo keine Zweifel aufkommen: “… die nach ihrer Art sehr reich ausgestattet war” und “eine sehr reiche Halskette aus goldenen Krabben, ein wunderbares Stück Arbeit…” (Diaz del Castillo, S.219). In der Tat verblüfft das aztekische Volk die moderne Gesellschaft noch immer mit den Schmuckstücken, die sie anfertigten. Solch mühsame Arbeiten konnten nur von sehr engagierten und zivilisierten Menschen ausgeführt werden. Auf dem Bild einer goldenen Halskette im Field Museum kann man mit bloßem Auge erkennen, dass die Arbeit so fein und wunderbar ist, dass man kaum glauben kann, dass die Kette im fünfzehnten Jahrhundert hergestellt wurde. (FMP: Kunsthandwerker und Kaufleute: Goldene Halskette)

Darüber hinaus können die Azteken mit Fug und Recht als brillante wirtschaftliche Zivilisation bezeichnet werden, da sie ein sehr umfangreiches und bedeutendes Marktsystem besaßen. Sie verkauften alle Arten von Produkten, von Bohnen bis hin zu Tierhäuten. (FMP: Handwerker und Kaufleute: Ein aztekischer Marktplatz). Neben der Vermarktung und der wirtschaftlichen Entwicklung dachte die aztekische Zivilisation auch an politische, religiöse und Unterhaltungsfragen. Zu diesem Zweck wurde ein Spiel namens Ullamaliztli erfunden und der Ballspielplatz gebaut. Es war ein sehr schwieriges Spiel, das mit einem riesigen Gummiball gespielt wurde (FMP: Warriors: An Aztec ballcourt).

Wenn man über die zivilisierte Lebensweise spricht, muss man auch erwähnen, dass die Azteken ihre eigene Schrift hatten, die aus Piktogrammen bestand, also kleinen Bildern, die Gegenstände oder Töne bedeuteten. Mehr noch, sie hatten ein Nummerierungssystem als höchstes Mittel der Zivilisation.

Schlussfolgerung

Das Aztekenreich war zu dieser Zeit im Vergleich zu seinen Zeitgenossen eine sehr mächtige Einrichtung. Man muss zugeben, dass die Kultur und die Erkenntnisse des aztekischen Volkes recht fortschrittlich waren. Der sumpfige Boden veranlasste die Azteken, ihre Häuser solider zu errichten, indem sie die Samen auf die Holzflöße pflanzten und sich auf diese Weise im sumpfigen Boden verwurzelten. Es ist interessant, wie der Mensch des fünfzehnten Jahrhunderts seine Behausung bequem machte, indem er Kanäle durch diesen Boden schlug, um eine persönliche “Einfahrt” zu haben, an deren Hintereingang ein Kanu wartete.

Diese und andere Beweise reichen aus, um zu sagen, dass die aztekische Kultur weit davon entfernt war, barbarisch zu sein. Sie hatte Ähnlichkeit mit einer Hochkultur mit eigenem wirtschaftlichen, religiösen und politischen System. Daher bleibe ich bei der Auffassung, dass die aztekische Zivilisation lediglich ein Vorläufer einer modernen Staatsstruktur war.

Zitierte Werke

Diaz del Castillo, Bernal und John M. Cohen. Die Eroberung von Neuspanien. London: The Penguin Books. Ltd., 1963. Drucken.

Die Getty-Villa, 2010. Das aztekische Pantheon und die Kunst des Imperiums.

Das Field Museum. Die aztekische Welt. Fotogalerie. 2008. Web.