Avantgarde als Bewegung in der Jazzmusik Essay

Words: 638
Topic: Musik

Avantgarde ist eine Bewegung in der Jazzmusik, mit der etwas Innovatives beschrieben wird, insbesondere in den Bereichen Politik, Kunst und Kultur. Diese Bewegung repräsentierte Musiker, die sich nicht an die von der Gesellschaft erwarteten Normen hielten. Andere Begriffe, die für diese Bewegung verwendet werden, sind Free Jazz, The New Thing und Energetic Music. Der Avantgarde- oder Free Jazz wird mit den Werken von Ornette Coleman, John Coltrane und Cecil Taylor in Verbindung gebracht. Weitere Persönlichkeiten, die zur Entwicklung des Free Jazz beigetragen haben, sind Albert Ayler, Eric Dolphy, Sun Ra und Bill Dixon. Mit der Veröffentlichung von Ornette Colemans Album Free jazz: A Collective Improvision Mitte der 1950er Jahre erhielt die Bewegung den Namen Free Jazz, der seitdem verwendet wird. Der Free Jazz wurde mit anderen Formen des Jazz wie Hard Bop, modalem Jazz und Bebop verbunden. Dies war das gemeinsame Merkmal, das die Pioniere des Free Jazz einte. Free-Jazz-Musiker waren oft unkonventionell, d. h. sie brachen mit den anerkannten Konventionen des Jazz, indem sie die festen Akkorde veränderten oder das Tempo des Liedes erhöhten. (Barry, 1999).

Der Avantgarde- oder Free Jazz hatte damals und auch heute noch großen Einfluss auf den zeitgenössischen Jazz. Diese Auswirkungen sind groß, bleiben aber etwas umstritten. So ist beispielsweise die individuelle Kreativität schwer zu beurteilen, da der Free Jazz mit dem Musiker in Verbindung gebracht wird, der der Innovation seine einzigartige Note verleiht. Die Avantgarde wird als eine Bewegung angesehen, die stark von der Politik, der Rasse, der Religion und der Kultur des Musikers beeinflusst wird. Der Free Jazz gab den Musikern die Freiheit, etwas Einzigartiges zu schaffen; dies hat zu verschiedenen Formen des Jazz geführt, die von den Zuhörern geschätzt werden. Der zeitgenössische Jazz ist daher einzigartig, da die Avantgarde der Jazzmusik eine gewisse Freiheit gab, indem sie sich nicht an die festgelegten Normen hielt. Dieser Schritt ermöglichte es den Jazzmusikern, in ihrer Musik innovativ zu sein. (Barry, 1999).

Soziale und kulturelle Faktoren motivierten die Jazzmusiker zur Gründung der Bewegung, denn die Musiker waren gesellschaftlich entfremdet. Diese Bewegung gab ihnen daher die Möglichkeit, sozial aktiv zu sein, die durch diese Entfremdung verursachte Spannung abzubauen und über die sozialen Probleme in ihrer Gesellschaft zu sprechen. Diese Bewegung gab den Musikern eine Form der sozialen Interaktion. (Gade, 2000).

In dieser Zeit gab es viele verschiedene Kulturen in der Gesellschaft, daher ermöglichte diese Bewegung den Musikern einen verbindenden Faktor, d. h. eine Musik, die alle Kulturen der Gesellschaft einbezog, indem sie eine zweisprachige, internationale und kulturübergreifende Begegnung schuf. Die Afrikaner in der Diaspora mussten zum Beispiel ihre Identität bewahren, was durch die Entwicklung dieser Bewegung möglich wurde. Denn jede Kultur wurde als einzigartig und wichtig für den Einzelnen erkannt und anerkannt. (Gade, 2000).

Free Jazz wird als Ablehnung der zuvor festgelegten formalen Strukturen gesehen, was wiederum als Bedrohung für die Ideologien der Gesellschaft angesehen wird. Der Free Jazz gab den Menschen und insbesondere der schwarzen Gemeinschaft eine Stimme, und der frühe Free Jazz wurde als Anti-Jazz betrachtet, weil er den Status quo der Gesellschaft zu verändern drohte. (Alfred, 2005) Die Musik wurde als etwas angesehen, das die Menschen und die Gesellschaft insgesamt veränderte, und die Menschen hatten Angst vor dem sozialen Wandel, der mit dem Free Jazz verbunden war.

Heute wird die Jazzmusik von den Musikern und Zuhörern geschätzt. Obwohl der Free Jazz kritisiert wurde, ist seine Rolle für die Meinungsfreiheit der Menschen anerkannt. Dies gilt insbesondere für die schwarze Gemeinschaft. (Alfred, 2005) Obwohl die Jazzmusik von anderen Gemeinschaften aufgegriffen wurde, wird sie immer noch mit der Befreiung der schwarzen Gemeinschaft in Verbindung gebracht.

Zitierte Arbeit

Alfred, A. Jazz Modernism: Von Ellington und Armstrong zu Matisse und Joyce, New York: Yale University Press, 2005.

Barry, Ulanon. Eine Geschichte des Jazz in Amerika, New York: Da Capo Press, 1999.

H. W Gade. Alle Aspekte von Rock und Jazz. New York: Nordisc, 2000.