Autonomie, integrierte Medizin und Ethik Essay

Words: 566
Topic: Gesundheit und Medizin

Autonomie

Autonomie, wie sie im Bereich der medizinischen Ethik verwendet wird, ist ein Prinzip, das den Rechten der Personen, die zur Selbstbestimmung führen, gebührende Aufmerksamkeit schenkt. Der Kodex fällt in den Bereich der Medizinethik, deren System die praktische Anwendung von Werten beinhaltet, die zu einem fundierten Urteil im Bereich der Medizin führen. Die in der Gesellschaft verankerten Normen der Autonomie würdigen die Fähigkeit der Menschen, persönliche Entscheidungen zu treffen, die ihrem Gewissen entsprechen. Die Patienten werden gegenüber den Ärzten in den Vordergrund gestellt. Im gesamten Gesundheitssystem fungiert die Autonomie als Maßstab für verschiedene Aspekte, darunter das Wohlergehen des medizinischen Personals, der Gesundheitsberufe und der Patienten. Die Autonomie versucht, ein Gleichgewicht innerhalb des Gesundheitswesens herzustellen, damit alle Beteiligten die wahre Bedeutung der Ethik erkennen.

Das Ziel des Autonomieprinzips besteht darin, die Wirksamkeit der persönlichen Gesundheit, die ethischen Vorteile, die der Beruf mit sich bringt, und den medizinischen Fortschritt mit anderen Berufen wie Soziologie, Anthropologie, Psychologie und Psychiatrie zu messen. Die Bedeutung der Autonomie geht weit darüber hinaus, dass sowohl Psychologen als auch Psychiater an der Entscheidung beteiligt sind, ob Patienten bei lebensbedrohlichen Krankheiten Entscheidungen über ihr Leben treffen können (Branch 1977). Die Autonomie nimmt eine andere Dimension an, wenn der betreffende Patient psychische Probleme hat. Bei dieser Sichtweise werden die Gutachter zu Beschützern der Rechte, wenn der Patient bewusst die Einnahme von Medikamenten verweigert. Solche Entscheidungen würden als Option für einen frühen Tod verstanden werden. Besondere Situationen entstehen, wenn es zu einem Konflikt zwischen der Autonomie und den Empfehlungen der Mediziner kommt, die für den Patienten von Vorteil zu sein scheinen. Auch wenn es verschiedene Möglichkeiten gibt, solche Konflikte zu lösen, wird der Nutzen für den Patienten über die Autonomie gestellt.

Ethische Pflichten und integrierte Medizin

Die integrierte Medizin ist unter zwei anderen Bezeichnungen bekannt, nämlich Alternativmedizin und Komplementärmedizin. Der Bereich der integrierten Medizin umfasst ein breites Kontinuum, das vollständig professionalisierte Systeme einschließt. Sie hat die Aufgabe, die Institutionen der Gesundheitserziehung in einer Weise zu führen, die mit den ethischen Kodizes der Praxis übereinstimmt. Zwischen den Enden des Kontinuums gibt es Methoden, die nicht sehr systematisch sind (Whorton 1998). Das äußerste Ende bilden die medizinischen Quacksalber, die sozusagen auf dem Schwarzmarkt tätig sind. Sie sind unprofessionell und nicht zugelassen. Im Zusammenhang mit der integrierten Medizin stellen sich mehrere ethische Fragen. Es besteht ein zunehmender Druck, die Schulmedizin zu ergänzen und das einzubeziehen, was traditionell als allopathische Medizin bezeichnet wurde.

Boomers

Es wurden Bedenken hinsichtlich der Probleme geäußert, mit denen sich die Ärzteschaft im Zusammenhang mit den geburtenstarken Jahrgängen insbesondere in diesem Jahrhundert konfrontiert sieht. Zu diesen Problemen gehören die steigenden Kosten und die ständig wachsende Bevölkerung, die versorgt werden muss. Diese Probleme betreffen sowohl die Babyboomer als auch die Pflege im Alter. Die Langzeitpflege für Menschen mit Behinderungen stellt die größte Herausforderung für die medizinischen Fachkräfte und die Gesellschaft dar. Die Mittel, Bevölkerungsschätzungen und das einzusetzende Personal müssen im Voraus geplant werden, was eine weitere Herausforderung darstellt. Die ethischen Herausforderungen haben vor allem im Hinblick auf unheilbar kranke Patienten zugenommen. Die Debatte dreht sich um die Weigerung von Patienten, Medikamente einzunehmen und sich für einen frühen Tod zu entscheiden. Die Debatte erstreckt sich auch auf die Wirksamkeit der Erbringung von Gesundheitsdiensten. In diesem Fall geht es um die Zuweisung von Ressourcen an Gesundheitseinrichtungen und -abteilungen.

Referenzen:

Branch, G. (1977). Die Gesundheitsbedürfnisse der Boomers verstehen. Massachusetts: University Press.

Whorton, J. (1998). Integrierte Medizin. Washington: University of Washington Press.