Autobiographie von Malcolm X Bericht

Words: 879
Topic: Bürgerrechtsaktivisten

Einführung

Die von Alex Haley, einem Journalisten, verfasste Autobiografie von Malcolm X ist eine Beschreibung von Malcolms Leben in einem Land, das von Rassendiskriminierung, Armut, Drogenmissbrauch und Kriminalität geprägt ist. Haley benutzt Malcolm als Persona, um die Themen Rassendiskriminierung, Armut und Kriminalität in der Geschichte zu verdeutlichen.

Als Malcolm acht Jahre alt wird, kommt sein Vater, ein Reverend, bei einem kaltblütigen Mord ums Leben. Deshalb sucht Malcolm sein ganzes Leben lang nach einer Person, die dem Charakter seines Vaters entspricht und als Vorbild dient. Leider ist Malcolm ein Schwarzer in einem Land, in dem die Mehrheit der Bevölkerung weiß ist, und so sieht er sich aufgrund seiner Hautfarbe dem Zorn des Rassismus ausgesetzt.

Biografie

Malcolm wurde 1925 als Sohn eines Reverends geboren. Er war ein Menschenrechtsaktivist, der vor allem die Schikanen und die gnadenlose Ermordung der in Amerika lebenden Schwarzen kritisierte. Während seiner Zeit in Michigan besuchte er die High School, doch aufgrund der häufigen Diskriminierung und Schikanen durch Lehrer, die weiße Schüler bevorzugten, brach er die Schule ab.

Mit fünfzehn wagte er sich an niedere Arbeiten, obwohl er davon träumte, ein Anwalt der Mittelschicht zu werden. Nach einiger Zeit zog Malcolm nach Boston, wo er in einer Drogerie arbeitete, aber er wurde von wohlhabenden Schwarzen diskriminiert, was ihn dazu zwang, die Stelle aufzugeben. Im Ghetto passte sich Malcolm einem neuen Leben an und wurde drogensüchtig, so dass er harte Drogen wie Marihuana und Kokain konsumierte.

Leider holte ihn der lange Arm des Gesetzes nach kurzer Zeit wieder ein und er wurde für zehn Jahre inhaftiert. Seine Erfahrungen im Gefängnis und als Krimineller motivierten ihn dazu, Muslim zu werden, um sich zu erlösen. Leider wurde Malcolm im Februar 1965, genau wie sein Vater, Opfer eines Attentats im Audubon Ballsaal in New York.

Zusammenfassung

Malcolm ist ein schwarzer junger Mann aus bescheidenen Verhältnissen. Nach der Ermordung seines Vaters kämpft er darum, sich in eine Gesellschaft einzufügen, die von den Weißen rassistisch diskriminiert wird, und hat darüber hinaus mit Armut und Kriminalität zu kämpfen. Malcolm besucht die Schule, doch aufgrund des Spottes und der Demütigung durch die Schulgemeinschaft bricht er ab.

Dann beschließt er, nach grüneren Weiden zu suchen, was ihn dazu veranlasst, auf der Suche nach Arbeit nach Boston umzuziehen. Wegen seiner Verstrickung in Drogen landet er jedoch im Gefängnis. Später konvertiert er zum Islam und wird zu einem politischen Kritiker, was zu seiner Ermordung führt.

Analyse

Bei der kritischen Analyse des Buches wird es nicht als Autobiografie, sondern eher als Biografie eingestuft. Im Nachwort beschreibt der Autor deutlich seine Zusammenarbeit mit Malcolm X beim Schreiben der Geschichte. Obwohl Haley darauf abzielt, dass der Leser Malcolms Stimme hört, ist auch seine Stimme deutlich zu hören, so dass er Malcolm als Persona oder Sprecher missbilligt.

So schreibt Haley zum Beispiel: “Ich sagte, Mr. Malcolm, könnten Sie mir etwas über Ihre Mutter erzählen?” (15) Die Geschichte ist also eher eine Erzählung als eine Autobiografie, weshalb sie als Biografie bezeichnet werden kann.

Der Autor hebt das Thema der Unterdrückung durch die Beschreibung von Malcolms Charakter und Lebenserfahrung anschaulich hervor. In der Mason Junior High School zum Beispiel zerstört Herr Ostrowski seinen Traum, jemals Anwalt zu werden, indem er ihm sarkastisch mitteilt, das Beste, was er als Nigger realistischerweise werden könne, sei ein Zimmermann.

Herr Ostrowski ist ein Symbol für die Rassendiskriminierung, die die schwarzen Bürger Amerikas durchmachen mussten. Dies ist auch deshalb eine Ironie, weil Herr Ostrowski, der eine Elite der Gemeinschaft ist, für die Rassendiskriminierung an öffentlichen Orten wie der Schule eintritt.

Persönliche Meinung und Empfehlung

Das Buch beschreibt die Rassendiskriminierung als einen Schlüsselfaktor in Amerika anhand der persönlichen Erfahrungen von Malcolm. Der Autor zeichnet ein Bild von Malcolm als Kriminellem, Drogensüchtigem, und die Diskriminierung seiner schwarzen Mitmenschen disqualifiziert ihn als Menschenrechtsaktivisten.

Außerdem sitzt er nicht wegen seines Eintretens für die Menschenrechte im Gefängnis, sondern wegen seiner Beteiligung an kriminellen Aktivitäten. Nach Beendigung seiner Haftstrafe konvertiert er zum Islam als Weg der Erlösung; er wird ein mu-dar-ris, ein islamischer Lehrer, und ein Kritiker des politischen Systems. Das Buch beschreibt die amerikanische Politik als schmutzig, korrupt und egoistisch. Die amerikanische Regierung schützt die Rechte ihrer schwarzen Bürger nicht.

Als Unbekannte Malcolm ermorden, verhaftet die Polizei drei unschuldige muslimische Männer und verurteilt sie wegen des Mordes. Allerdings zeigen Malcolms Kommentare vor seinem Tod, dass ein hochrangiges und mächtiges Mitglied des Landes ihm nach dem Leben trachtete. Die amerikanische Politik ist nicht durchschaubar, denn Malcolms Tod ist darauf zurückzuführen, dass er ein politischer Kritiker ist.

Dieses Buch eignet sich für Schüler aller Lernstufen, da der Autor die Themen Unterdrückung und Kampf klar herausstellt. Daher ist dies eine Form der Ermutigung für Schüler, die davon träumen, in Zukunft eine politische Persönlichkeit zu sein. Darüber hinaus sind Malcolms Lebenserfahrungen auch eine Lektion für die Studentenverbindung, insbesondere im Hinblick auf die Wahl des Lebensweges.

Schlussfolgerung

Die Autobiographie von Malcolm X beschreibt Malcolm als Antirassisten und politischen Kritiker während seines Lebens. Obwohl der Autor ihn als Menschenrechtsaktivist darstellt, ist er zu Beginn seines Lebens drogenabhängig und kriminell, was seinen Beruf disqualifiziert. Das Buch stellt auch die Politik Amerikas als ungerecht und schmutzig dar, da Malcolms Tod auf seine Position als politischer Kritiker zurückzuführen ist. Es ist ein lesenswertes Buch für alle Schüler auf allen Bildungsebenen.

Zitierte Arbeit

Haley, Alex. Die Autobiographie von Malcolm X. New York: Grove Press, 1965.