A&P und Hills Like White Elephants Aufsatz

Words: 541
Topic: Literatur

Die Wahl der Erzählweise prägt die Art und Weise, wie die Leser die Handlungen der Hauptfiguren wahrnehmen. In diesem Beitrag werden zwei Kurzgeschichten analysiert, nämlich Hills Like White Elephants von Ernest Hemingway und A&P von John Updike. Diese literarischen Werke veranschaulichen unterschiedliche Erzähltechniken, die es den Autoren ermöglichen, verschiedene Ziele zu erreichen. Insgesamt kann man sagen, dass diese Autoren in der Lage sind, einen Ansatz zu wählen, der ihren Zwecken am besten entspricht. Dies ist der wichtigste Punkt, der näher erörtert werden sollte.

Zunächst ist zu erwähnen, dass diese Autoren unterschiedliche Erzähltechniken verwenden. Updike setzt vor allem auf die Ich-Erzählung. Die Leser werden aufgefordert, durch die Augen eines jugendlichen Angestellten, Sammy, zu sehen, der in einem A&P-Supermarkt arbeitet.

Der Hauptvorteil dieses Ansatzes besteht darin, dass der Autor die innere Welt dieser Figur beleuchten kann. Zum Beispiel scheint dieser Erzähler ein zynischer Mensch zu sein. Auf den ersten Blick kann man sagen, dass er andere Menschen verachtet, die er als Sklaven betrachtet. Es lässt sich jedoch argumentieren, dass dieser erste Eindruck sehr trügerisch ist.

So zeigt die Erzählung, dass der Protagonist unbedingt einen guten Eindruck auf die Mädchen machen will, die den A&P-Laden betreten. Außerdem wird deutlich, dass Sammy ein romantischer oder sogar naiver Mensch ist. Man kann sagen, dass die Ich-Erzählung dem Autor hilft, die widersprüchlichen Motive zu veranschaulichen, die das Verhalten des Protagonisten bestimmen. Außerdem steht diese Figur stellvertretend für eine große Gruppe junger Menschen, die sich gegen die Konsumkultur auflehnen.

Ernest Hemingway wiederum wählt einen anderen Ansatz zum Erzählen. Er setzt auf die objektive Erzählung in der dritten Person, was bedeutet, dass der Autor nicht über die Gedanken, Emotionen oder Haltungen der Figuren spricht. Der Leser wird weitgehend dazu angehalten, seine eigenen Schlüsse über die Handlung und die Figuren zu ziehen.

Hills Like White Elephants kann als ein gutes Beispiel für diese Technik angesehen werden. In diesem Fall besteht der Text der Kurzgeschichte hauptsächlich aus einem Dialog zwischen den beiden Figuren. Der Autor versucht nicht, die Handlungen oder Argumente der Protagonisten zu bewerten. Außerdem kann der Leser nur Vermutungen über das Thema anstellen, über das die Figuren sprechen. So kann man zum Beispiel vermuten, dass der Mann versucht, das Mädchen zu einer Operation zu überreden, wahrscheinlich zu einer Abtreibung. Man kann es jedoch nicht mit Sicherheit sagen.

Das wichtigste Detail ist, dass Hemingway sich weigert, sich zu den Beziehungen zwischen den Figuren zu äußern. Die objektive Erzählweise in der dritten Person ermöglicht es dem Autor, die Leser zu fesseln und ihre Aufmerksamkeit zu wecken. Der Hauptvorteil dieser Methode besteht darin, dass sie dem Autor hilft, dem Publikum Fragen zu stellen, die zum Nachdenken anregen. Zum Beispiel kann man über die zukünftigen Beziehungen zwischen den beiden Figuren nachdenken. Deshalb ist die Verwendung der objektiven Erzählung in der dritten Person durchaus gerechtfertigt.

Diese Beispiele zeigen also, wie unterschiedliche Erzählweisen angewandt werden können. Insbesondere John Updikes Verwendung der Ich-Erzählung ist entscheidend für die Beschreibung der inneren Welt eines Heranwachsenden, der sich nicht an die Konsumkultur anpassen kann. Ernest Hemingways Ansatz wiederum ist entscheidend, um die Leser zu fesseln und sie zum Nachdenken über die Motive anzuregen, die den Worten oder Handlungen der Hauptfiguren zugrunde liegen. Dies sind die wichtigsten Themen, die identifiziert werden können.