Anthropologie. Weihnachten essen in der Kalahari von Lee Report

Words: 521
Topic: Anthropologie

Die Geschichte “Weihnachten in der Kalahari” von Richard Borshay Lee wirft das Problem der sozialen Gleichheit und der kulturellen Unterschiede und ihrer Werte auf. Dem Autor gelang es, die wichtigsten menschlichen Eigenschaften, die von allen Nationen geschätzt werden, wie Freundlichkeit, Großzügigkeit und Offenheit, aufzuzeigen. Das Problem der interkulturellen Unterschiede wurde am Beispiel der nationalen Sitten und Gebräuche der Gesellschaft der Buschmänner anschaulich dargestellt.

Die Geschichte beleuchtet die Haltung der besonderen nationalen Gesellschaft der Buschmänner gegenüber der Arroganz und sozialen Ungleichheit in der modernen Welt. Die Weihnachtsgeschichte, die sich nach den Traditionen des Stammes abspielt, steht in enger Wechselwirkung mit den anthropologischen Problemen der heutigen Zeit. Der Autor versucht, die völlige Respektlosigkeit der Buschmänner gegenüber der Arroganz der Gäste, die ihr Gebiet besuchen oder bei ihnen leben, zu unterstreichen. Es mag grausam und zynisch erscheinen, dass diese Menschen sich angewöhnt haben, jeden zu verspotten, aber genau diese Gewohnheit hilft anderen Nationalitäten, ihre Fehler zu verstehen und ihre Arroganz für immer loszuwerden.

“…wenn ein junger Mann viel Fleisch tötet, hält er sich für einen Häuptling oder einen großen Mann, und den Rest von uns hält er für seine Diener oder Untergebenen. Das können wir nicht akzeptieren.”

Der Autor betonte, dass die Menschen diese Lektion überwinden und offener und freimütiger gegenüber ihren Mitmenschen werden sollten, egal welcher Nationalität sie sind.

Die Geschichte regt wirklich zum Nachdenken an und lehrt jeden, das, was er hat, zu bewerten und sich selbst zu verbessern. Arroganz wird niemals zu kultureller Freundschaft und gegenseitigem Respekt führen. Das Beispiel der Lektion der Buschmänner zeigt, dass jeder Mensch seine Fehler verstehen kann; es ist wichtig, eine Beziehung aufzubauen, um zu erkennen, wie man sein Weltbild ändern kann.

“…wir sprechen immer von seinem Fleisch als wertlos. Auf diese Weise kühlen wir sein Herz und machen ihn sanftmütig.”

Eating Christmas in the Kalahari (Weihnachten essen in der Kalahari) offenbart den Kontakt zwischen zwei verschiedenen Gesellschaften, die trotz unterschiedlicher Ansichten und Werte sehr viel gemeinsam haben. Der Autorin gelang es zu zeigen, dass die Gesellschaft der Buschmänner ihre Moral auf die Verbesserung der inneren Qualitäten des Menschen ausrichtet. Sie erklären, dass alle Menschen in jeder Situation gleich sind, egal ob man ein großes Tier getötet hat oder nicht.

“Wir lehnen den ab, der sich brüstet, denn eines Tages wird sein Stolz ihn dazu bringen, jemanden zu töten.”

Die Geschichte zeigt, wie Menschen negative Eigenschaften wie Arroganz und Neid bekämpfen können; der Autor unterstreicht den Wert von Großzügigkeit und Freundlichkeit im Umgang mit anderen. Die Demütigungstaktik der Buschmänner erwies sich selbst aus anthropologischer Sicht als recht effektiv. Sie zeigte, dass interkulturelle Barrieren durchbrochen werden können, wenn jeder den Wert der sozialen Gleichheit und der Offenheit gegenüber dem anderen versteht. Die Probleme des sozialen Miteinanders und der nationalen Missverständnisse scheinen heutzutage sehr populär zu sein, da in der modernen Welt der Status einer Nation eher am Reichtum des Landes gemessen wird als an der Menschlichkeit und Offenheit im Umgang miteinander. Es ist wichtig zu betonen, dass die Geschichte “Weihnachten in der Kalahari” sehr lebensnah ist und als Beispiel für eine anthropologische Studie dienen kann.

Referenzen

Lee, R. B. Eating Christmas in the Kalahari. (n. d.) Web.