Anthropogene Ozeanversauerung Essay

Words: 281
Topic: Umwelt

Dieser Artikel befasst sich mit den Auswirkungen des Prozesses der Verkalkung mariner Systeme (Orr et al. 681). Die Autoren behaupten, dass das Kalzium, das bei der Verkalkung der Ozeane verwendet wird, aus lebenden Organismen gewonnen wird, die im Meerwasser leben.

In diesem Artikel wird ein Zusammenhang zwischen Kalzium und Ozeanografie hergestellt, da der Prozess der Versauerung, bei dem der pH-Wert des Ozeans aufgrund von überschüssigem Kohlenstoff aus der Atmosphäre sinkt, Auswirkungen auf kalkbildende Organismen in den Ozeanen hat. Darüber hinaus wirkt sich ein niedriger pH-Wert in den Ozeanen nachteilig auf einige Meeresorganismen aus, was zur Korallenbleiche führt. Die Korallenbleiche verringert die Anzahl der lebenden Organismen im Meerwasser erheblich (Orr et al. 682).

Den Schätzungen der Autoren zufolge werden die Ozeanoberflächen in den südlichen Teilen eine erhebliche Untersättigung an Kalziumkarbonat aufweisen, da nur wenig Aragonit vorhanden ist, das ein Hauptbestandteil des Kalziumkarbonats ist (Orr et al. 685). Eine niedrige Konzentration könnte bereits 2050 erreicht werden, wobei sich der Fall bis 2100 auf große Teile der Ozeane, einschließlich des Pazifiks, ausweiten könnte.

In dem Experiment stellten die Forscher fest, dass sich lebende Organismen, die den prognostizierten Untersättigungsgraden ausgesetzt waren, in erheblichem Maße auflösten. Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen die nachteiligen Auswirkungen der Untersättigung auf das Ökosystem der Ozeane, insbesondere in hohen Breitengraden. Der Artikel hat praktische Auswirkungen auf die Ozeanografie, und die Autoren verdeutlichen die Auswirkungen von Versauerung und Verkalkung auf das Überleben von Meeresorganismen in der Gegenwart und in der Zukunft.

Zitierte Werke

Orr, James, Victoria Fabry, Olivier Aumont, Laurent Bopp, Scott Doney, Richard Feely, Anand Gnanadesikan et al. “Anthropogenic ocean acidification over the twenty-first century and its impact on calcifying organisms”. Nature 437.7059 (2005): 681-686. Drucken.