Anorexia Nervosa (AN) und LGBTQ-Suizid-Bewusstsein Forschungspapier

Words: 699
Topic: Gesundheit und Medizin

1. Peer: Anorexia nervosa (AN)

Ich fand die Erklärung der Ergebnisse klar, verständlich und gut gegliedert. Was den Inhalt betrifft, so ist die Präsentation umfassend und deckt wichtige Punkte über AN ab, einschließlich der Ursachen, Risikofaktoren, Anzeichen und Symptome. Die Pathophysiologie der AN, einschließlich der beteiligten biologischen und psychosozialen Prozesse, wird klar dargelegt, so dass die Zuhörer ein klares Bild der Erkrankung erhalten. In der Praxis erfordert die klinische Bewertung von Essstörungen objektive Daten, die mit validierten Instrumenten gewonnen werden, die die Kernbereiche der Erkrankung erfassen (Surgenor & Maquire, 2013). Auf dem Poster werden drei solcher Bewertungsinstrumente vorgestellt – EAT-26, CHEAT und ABOS. Während diese Screening-Maßnahmen für die Messung der Psychopathologie der AN entscheidend sind, könnte die Einbeziehung der DSM-V-Diagnosekriterien für diese Störung die Erklärung weiter verbessern.

Die Verwendung von Statistiken trug dazu bei, die wichtigen Punkte des Vortrags zu unterstreichen. Insbesondere die Daten zur AN-Prävalenz (0,4 %) und die evidenzbasierten Behandlungs- und Krankenhausrichtlinien können als Grundlage für die Pflegeplanung und Intervention dienen. Die Verwendung von Grafiken könnte eine bessere Möglichkeit sein, diese Daten zusammenzufassen. Die therapeutischen Optionen – Psychotherapie, pharmakologische Wirkstoffe und Kombinationstherapie – werden eingehend erörtert. Die Kriterien für die Einweisung von AN-Patienten zur stationären Behandlung sind ein wichtiger Bestandteil. Sie unterstreichen die Notwendigkeit, dass Psychiater mit Internisten und Ernährungswissenschaftlern zusammenarbeiten, um AN zu erkennen und zu behandeln (Watson & Bulik, 2013). Die ermittelte Hauptkomplikation der AN-Behandlung, d. h. das Refeeding-Syndrom, hat Auswirkungen auf das Patientenmanagement und die Nachsorge.

Was das Format betrifft, so ist die Gestaltung des Plakats gut und die Worte sind lesbar. Es zieht auch die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. Die Farben und Kontraste verbessern die Lesbarkeit des Inhalts und betonen die wichtigsten Punkte, wie AN-Indikatoren, Risikofaktoren und Behandlung. Die Grafiken erhöhen die visuelle Attraktivität des Posters. Durch die Aufnahme weiterer Bilder könnte die Präsentation noch weiter verbessert werden, da sie prägnanter und weniger wortreich ist.

2. Peer: Bewusstsein für LGBTQ-Selbstmord

Das Poster erklärt das Thema LGBTQ-Suizid in einer einfachen und klaren Weise, die sowohl für Experten als auch für Laien geeignet ist. Es enthält einen prägnanten, informativen Titel und sein Inhalt ist nicht zu technisch oder theoretisch. So kann man die Kernaussage leicht erfassen.

Durch die Gliederung des Inhalts um drei LGBTQ-Themen – Prävalenz, Ursachen und Prävention – wurde das Poster fokussierter. Der Betrachter kann sofort erkennen, wie Risikofaktoren wie Stress, psychische Erkrankungen, mangelnde Unterstützung und Viktimisierung für die hohe LGBTQ-Suizidprävalenz unter Jugendlichen verantwortlich sind. Die spezifischen Präventionsmaßnahmen, die auf dem Poster genannt werden, gehen auf diese Ursachen ein. Interventionen zur Verringerung des Suizidrisikos in der LGBTQ-Population sind nicht vorhanden und stellen daher einen ungedeckten Bedarf dar (Marshall, 2016). Die drei Säulen des Präventionsrahmens, d. h. Befürwortung, Aufklärung und Unterstützung, geben dem Betrachter eine prägnante Botschaft mit auf den Weg. Das Design und die kontrastierenden Farben unterstreichen diese Punkte.

Insgesamt ist der Inhalt kurz gehalten. Der Abschnitt über den Suizid von LGBTQ-Jugendlichen nach Zahlen ist eine hervorragende Möglichkeit, numerische Muster zu vermitteln. Er zeigt schnell die Schwere des Problems, einschließlich Suizidgedanken, -pläne und -versuche in dieser Bevölkerungsgruppe. Insbesondere die vergleichbaren Werte dieser Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit von Interventionen. Nach Figueiredo und Abreu (2015) ist die erhöhte Suizidrate in dieser Gruppe auf soziale Stigmatisierung und Vorurteile zurückzuführen.

Einige der auf dem Poster vorgestellten evidenzbasierten Interventionen, wie z. B. Aufklärung in der Gemeinde, Förderung von Diskussionen über Suizid und Schaffung integrativer und sicherer Räume für LGBTQ-Jugendliche, gehen auf diese Probleme ein. Zu den gestalterischen Überlegungen zur Verbesserung dieses Posters gehören die Verwendung kontrastierender Farbtöne zur Hervorhebung der wichtigsten Punkte in den Textaufzählungen und die Unterteilung des Inhalts in vertikale Abschnitte.

Referenzen

Figueiredo, A. R., & Abreu, T. (2015). Suizid unter LGBT-Personen. European Psychiatry, 30(1), 28-31. Web.

Marshall, A. (2016). Interventionen zur Suizidprävention für Jugendliche aus sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten: An unmet need. Yale Journal of Biology and Medicine, 89(2), 205-213. Web.

Surgenor, L., & Maquire, S. (2013). Bewertung von Anorexia nervosa: Ein Überblick über universelle Themen und kontextuelle Herausforderungen. Journal of Eating Disorders, 1(29), 1-15. Web.

Watson, H. J., & Bulik, C. M. (2013). Update zur Behandlung von Anorexia nervosa: Review of clinical trials, practice guidelines and emerging interventions. Psychological Medicine, 43(12), 2477-24500. Web.