Angststörung: Der Fall Shana Essay

Words: 760
Topic: Psychologie

Behandlungsplan

Angst ist ein ernstes Problem, das den Alltag einer Person beeinträchtigen kann, wie der Fall von Shana zeigt, die derzeit soziale Interaktionen vermeidet. Vor der Behandlung sollten jedoch weitere Informationen über den Zustand der Patientin zusammengetragen werden, einschließlich Einzelheiten über eine frühere Angststörung, die sie vor zwei Jahren hatte. Darüber hinaus sind allgemeine Daten zur körperlichen Gesundheit erforderlich, um den aktuellen Zustand von Shana zu beurteilen und sicherzustellen, dass die Symptome nicht durch andere Krankheiten verursacht werden.

Wenn die Diagnose einer Angststörung bestätigt wird, kann in diesem Fall das Programm zur Änderung der Aufmerksamkeitssteuerung (ABM) angewendet werden. Ein allgemeiner Ansatz zur Behandlung der Erkrankung ist die kognitive Verhaltenstherapie (KVT). Neuere Forschungen zu diesem Thema haben jedoch mehrere wichtige Aspekte identifiziert, die zur Angst beitragen, insbesondere die Konzentration auf persönliche Erfahrungen ist ein wesentlicher Aspekt.

Das genannte Programm nutzt die Hilfe eines Computerprogramms, um die Reaktionen einer Person neu zu trainieren. MacLeod und Clarke (2015) zufolge hat es ein therapeutisches Potenzial zur Verbesserung des Zustands einer Person. Die Autoren stellen fest, dass der Ansatz in einigen Studien nicht das erforderliche Ergebnis der Angstreduzierung gezeigt hat; ihre Forschung bietet jedoch Änderungen an, die zur Verringerung solcher Risiken angewendet werden können. De Voogd et al. (2016) führten eine Versuchsstudie mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 11 bis 18 Jahren durch, um die Wirksamkeit des Ansatzes zu ermitteln.

Die Untersuchung ergab, dass das Training der visuellen Suche als Teil des ABM-Programms positive Ergebnisse in Bezug auf die psychische Gesundheit der Teilnehmer hatte. Laut De Voogd et al. (2016) “gingen die Symptome von Angst und Depression zurück, während sich die emotionale Belastbarkeit verbesserte” (S. 12). Daher können solche Programme genutzt werden, um Shanas psychische Gesundheit zu verbessern und die Angstsymptome, die sie erlebt, zu minimieren.

Andere Studien, die CBT und ABM vergleichen, sollten bei der Auswahl eines geeigneten Ansatzes berücksichtigt werden. Huppert et al. (2018) analysierten beide, um herauszufinden, welche der Methoden effektiver ist. Es ist anzumerken, dass ABM mehrere Vorteile hat, da sie über Online-Sitzungen durchgeführt werden kann, was in Fällen hilfreich ist, in denen Patienten unter extremen Symptomen leiden, die sie daran hindern, ihr Zuhause zu verlassen.

Es kann also argumentiert werden, dass in Shanas Fall ABM angewandt werden kann, um die aktuellen Symptome zu reduzieren und die CBT fortzusetzen, um den allgemeinen psychischen Gesundheitszustand zu verbessern und negative Gedanken zu minimieren. Außerdem kann die dramatische Verhaltensänderung durch einen bestimmten Faktor ausgelöst werden, der ermittelt werden sollte. Es ist möglich, dass Stress in der Schule oder Spannungen in der zwischenmenschlichen Kommunikation mit Gleichaltrigen oder der Familie den Zustand von Shana verschlechtert haben (Beiter et al., 2015). Daher kann die Behebung des Problems, das die Angst verursacht hat, dazu beitragen, ihren Zustand zu verbessern.

Diskussion der Antworten der Peers

Antwort eins ist ein hervorragender Hinweis auf die Bewertung des allgemeinen Gesundheitszustands von Shana vor Beginn der Behandlung. Es muss unbedingt sichergestellt werden, dass die Symptome nicht mit anderen medizinischen Erkrankungen verwechselt werden, die auf einer psychischen Vorgeschichte beruhen. Diskussion zwei unterstützt die anfängliche Bitte um weitere Informationen und fügt einen wichtigen Aspekt hinzu, der sowohl bei Kindern als auch bei Jugendlichen vorherrschen kann – Koffeinkonsum als ein Faktor, der zu Angstzuständen beiträgt.

Darüber hinaus ist, wie bereits erwähnt, der Ansatz der CBT eine valide Lösung für die Behandlung von Angstzuständen, und die beiden Antworten bieten unterschiedliche Perspektiven, die für die Behandlung eingenommen werden können. Somit liefern die beiden Diskussionsantworten einen wertvollen Hinweis auf die Notwendigkeit, den Patienten angemessen zu diagnostizieren, indem andere mögliche Ursachen für den Fall ausgeschlossen werden, und angemessene Behandlungspläne anzubieten, die durch die evidenzbasierte Literatur unterstützt werden.

Referenzen

Beiter, R., Nash, R., McCrady, M., Rhoades, D., Linscomb, M., Clarahan, M., & Sammut, S. (2015). Prävalenz und Korrelate von Depression, Angst und Stress in einer Gruppe von College-Studenten. Journal of Affective Disorders, 173, 90-96. Web.

De Voogd, E. L., Wiers, R. W., Prins, P. J., de Jong, P. J., Boendermakerac, W. J., Zwitser, R. J., & Salemink, E. (2016). Online-Training zur Modifikation von Aufmerksamkeitsverzerrungen bei Angst und Depression bei unselektierten Heranwachsenden: Short- and long-term effects of a randomized controlled trial. Behaviour Research and Therapy, 87, 11-22. Web.

Huppert, J. D., Kivity, Y., Cohen, L., Strauss, A. Y., Elizur, Y., & Weiss, M. (2018). Eine randomisierte klinische Pilotstudie zur kognitiven Verhaltenstherapie im Vergleich zur Modifikation der Aufmerksamkeitsverzerrung bei sozialer Angststörung: An examination of outcomes and theory-based mechanisms. Journal of Anxiety Disorders, 59, 1-9. Web.

MacLeod, C., & Clarke, P. J. (2015). Der Ansatz zur Modifikation von Aufmerksamkeitsverzerrungen bei der Intervention von Angstzuständen. Clinical Psychological Science, 3(5), 58-78. Web.