Angst und Siegesdrang bei Sportlern Bericht

Words: 521
Topic: Athleten

Die Herausforderungen des Sports setzen ein gewisses Maß an Angst und den Drang nach dem Sieg im Namen einer Mannschaft oder von etwas/jemandem, das für einen Sportler wichtig ist, voraus. Aus diesem Grund kann man von Erregungsangst ausgehen, wenn man die Beispiele der herausragenden Sportler analysiert, die selbst bei schweren Traumata oder Funktionsstörungen des Organismus nie aufgehört haben. Darüber hinaus sollten die psychologische Komponente und die Bedeutung der Kognition berücksichtigt werden. Viele Forscher auf dem Gebiet der Medizin weisen darauf hin, dass kognitive Ängste schädlich sind, da sie einen Sportler überlasten und seine Leistung beeinträchtigen oder reduzieren können (Caruso, 2005). Dennoch bergen körperliche Aktivitäten auch das Risiko, sich zu verletzen oder Traumata zu erleiden. Dieser Punkt wird zwischen Psychologen und Therapeuten diskutiert, die sich Gedanken darüber machen, warum Sportler so unerbittlich auf ihre Gesundheit achten. Dieser Ansatz wird von Weinberg & Gould (2007) sehr treffend beschrieben, wenn sie darlegen, dass die Trainer beim Testen eines Athleten oder Spielers die tatsächlichen Fähigkeiten einer Person und insbesondere den Drang zum Wettbewerb definieren. Deshalb sollte es einen strukturierten Plan für psychologisches Training geben, mit dem die Fähigkeit eines Sportlers, sich unter schwierigen Bedingungen zu behaupten, ermittelt und entwickelt werden kann. Dieser Ansatz ist in der Theorie recht effektiv und leicht vorstellbar, aber in der Praxis helfen solche Schritte zur Demonstration von Ausdauer im Wettkampf, das Gesamtbild eines Sportlers deutlich zu analysieren.

Das sechste Spiel zwischen den Los Angeles Lakers und den Philadelphia 76ers im Jahr 1980 kann als ein perfektes Beispiel dafür gewertet werden, wie sich Angst in einem Spieler zeigen kann. Ein schwer verstauchter Knöchel von Kareem Abdul Jabbar zu einem Zeitpunkt, als er bereits 40 Punkte erzielt hatte, hielt ihn nicht davon ab, für das Team erfolgreich zu sein. Da der Gedanke vorherrschte, dass Kareem sich im sechsten Spiel ausruhen und im siebten Spiel wieder spielen würde, dachte niemand an die gute Laune und die Unruhe der Mannschaft zu diesem Zeitpunkt. Ohne Kareem waren sie hochmotiviert, mehr und mehr Punkte zu erzielen. Dies ist Jamal Wilkes, Michael Cooper und anderen zu verdanken, die dazu beigetragen haben, dass die LA Lakers dieses Spiel gewonnen haben.

Hanins IZOF-Modell wird hier in Form eines guten Spiels skizziert, das die rechtzeitige Rückgabe der übrigen Spieler, die in Zonen spielen, in Betracht zieht (Weinberg & Gould, 2007).

Der Kampf zwischen Tyson und Lewis am 8. Juni 2002 ist ein weiteres gutes Beispiel für die bei diesem Ereignis verarbeiteten Ängste. Tysons Tadel und andere Schimpfwörter haben Lewis nicht beeinträchtigt, sondern ihn sogar noch mehr erregt. Im Gegenzug wollte Tyson aus verschiedenen Gründen gewinnen, einer davon war sein Drang nach Geld und Freiheit. Tysons Angst wurde auch von den Massenmedien durch ständige Diskussionen über seine Lebensprobleme geschürt. Im Laufe der Zeit konnte die Erregung in Lewis aufhören (Weinberg & Gould, 2007). Die Angst von Tyson verließ ihn aufgrund seiner ständigen Bedürfnisse nicht eine Sekunde lang.

Hanins Theorie weist darauf hin, dass Mike Tyson sich außerhalb seiner Zone befand und eine emotionale Störung in diesem Fall ein Hindernis darstellte. Außerdem war er ständig in der Nähe seiner richtigen Zone, aber Impulsivität war zu dieser Zeit ein schlechter Helfer für ihn.

Referenzen