Amerikanischer Dollar/Schweizer Franken Devisenkursbericht

Words: 908
Topic: Ökonomie

Die Schweiz ist eine der am weitesten entwickelten Volkswirtschaften der Welt. In den meisten Wirtschaftskennzahlen belegt das Land fast einen Spitzenplatz. So liegt sie beispielsweise beim nominalen Vermögen pro Erwachsenem an der Spitze und beim Pro-Kopf-BIP an achter Stelle. Auch in anderen Bereichen wie Lebensqualität, menschliche Entwicklung und Transparenz der Regierung steht es an der Spitze. Das Land ist eine der stabilsten und wohlhabendsten Volkswirtschaften der Welt. Im Jahr 2012 lag der Wechselkurs zwischen den beiden Währungen bei 0,9399. Seit 2012 gab es nur minimale Bewegungen zwischen den beiden Währungen. Von 2016 bis heute ist eine leichte Abwertung des CHF zu verzeichnen. Dies ist auf mehrere wirtschaftliche Faktoren zurückzuführen.

Die Vereinigten Staaten haben eine der stärksten Volkswirtschaften der Welt. Die USA sind eine Supermacht, und ein Anstieg des Wertes der Währung senkt den Wert anderer Währungen. Das Land litt zwischen 2007 und 2008 unter einer wirtschaftlichen Rezession (Viney & Phillips, 2015). Es hat sich jedoch erholt und die Wirtschaft boomt wieder. Im Mittelpunkt des Papiers steht die Analyse der Wechselkurse zwischen den beiden Ländern. Die Analyse erstreckt sich auf den Zeitraum zwischen dem 1. September 2016 und dem 28. Februar 2017.

Analyse

(Quelle der Daten – Fusion Media Limited, 2017).

Tabelle 1. Wechselkurse. Die Tabelle enthält Daten zum USD/CHF-Wechselkurs für den Zeitraum vom 1. September 2016 bis 28. Februar 2017.

Diskussion

In der obigen Grafik 1 schwankte der Wechselkurs während des Analysezeitraums. Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Schweiz eine der wohlhabendsten und stabilsten Nationen der Welt. Außerdem zeigt das Land auch in Zeiten von Niedrigzinsen und Krisen weiterhin Stärke und Stabilität. Die Währung (Schweizer Franken) ist ein Zufluchtsort unter Händlern. Dies liegt daran, dass das Land in politischen und wirtschaftlichen Fragen, die die Eurozone betreffen, stets unparteiisch ist. Weltweit entfallen 2,2 % aller Devisenkassageschäfte auf den CHF (Kallianiotis, 2013). Im Vergleich zu anderen Währungspaaren ist USD/CHF eines der am wenigsten liquiden Paare. Es bietet einen gleichmäßigen Markttrend, wie in der obigen Grafik dargestellt. Daher weist der CHF eine niedrige Inflations- und Arbeitslosenquote und eine stabile Wirtschaft auf, im Gegensatz zum USD, der durch Probleme wie hohe Schulden und Haushaltsdefizite stark beeinträchtigt wird (Frenkel & Johnson, 2013).

Ebenso hat sich der USD im Laufe der Jahre als stabil erwiesen und wird als Reservewährung verwendet. Außerdem haben einige Länder ihre Währungen aufgrund seiner Stabilität an den USD gekoppelt. Somit ist die Währung auch ein sicherer Hafen. Trotz der Stabilität sowohl des USD als auch des CHF gibt es mehrere Faktoren, die das Währungspaar beeinflussen. Ein wichtiger Faktor, der die in der obigen Grafik gezeigte Bewegung verursacht hat, sind politische Unruhen. In den USA fanden im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2016 Wahlen statt. Dies trug wesentlich zu den oben beobachteten Veränderungen bei. Darüber hinaus trägt auch das politische Klima in der Schweiz zur Volatilität des Paares bei.

Ein weiterer Faktor, der das Paar beeinflusst, ist das Ausmaß der Zinsdifferenz zwischen der Schweizerischen Nationalbank und der Federal Reserve. Wenn die Federal Reserve beispielsweise beschließt, sich in eine bestimmte Richtung zu bewegen, um den Dollar zu stärken, kann dies zu einem Anstieg des USD/CHF-Kurses führen, wie zwischen dem 1. November 2016 und dem 1. Januar 2017 zu beobachten war. Der in der Grafik zu sehende Anstieg lässt sich also teilweise durch die Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem CHF erklären. Das Zinsgefälle spielt bei den oben beobachteten Bewegungen eine wichtige Rolle (Miller, 2014).

Ein weiterer Faktor, der zu den in der obigen Grafik zu sehenden Schwankungen beiträgt, ist die starke negative Korrelation zwischen dem Währungspaar und EUR/USD. Die Neigung von USD/CHF ist also nicht zu Gunsten von EUR/USD. Dies erklärt, warum die Volatilität am stärksten während der europäischen Öffnung zu spüren ist. In dieser Zeit gibt es in der Schweiz nur wenige Wirtschaftsveröffentlichungen und das Währungspaar bewegt sich in Richtung USD (Economic Calendar News Analysis and Forecasts, 2017). Einige Faktoren, die sich unabhängig voneinander auf den USD und den CHF auswirken, können auch das Paar beeinflussen. Beispiele für diese Faktoren sind u. a. der BIP-Index, der Verbraucherpreisindex, die Handelsbilanz, die Arbeitslosenquote und das Verbrauchervertrauen.

Schlussfolgerung

Die Diskussion über das Währungspaar zeigt, dass die Vereinigten Staaten und die Schweiz zwei starke Volkswirtschaften sind. Sie sind in verschiedenen Bereichen weltweit führend. Außerdem sind die beiden Länder wohlhabend und wohlhabend. Sowohl der USD als auch der CHF sind über einen langen Zeitraum stabil geblieben. Sie gelten als Zufluchtsort. Das Währungspaar ist auch stabil und im Vergleich zu anderen Paaren weniger liquide. Trotz der Stabilität zeigt das Diagramm, dass das Währungspaar einige Bewegungen erfahren hat. Einige der Faktoren, die zu diesen Bewegungen beigetragen haben, sind u. a. politische Unruhen und Zinsunterschiede. Die Zukunft dieses Paares ist ziemlich düster, nachdem sich die Schweizerische Nationalbank geweigert hat, einige Finanzinformationen offenzulegen. Die USA werden wahrscheinlich Sanktionen verhängen, die die Stabilität dieses Paares beeinträchtigen dürften.

Referenzen

Wirtschaftskalender Nachrichten Analyse und Prognosen. (2017). USD/CHF Nachrichten und Analysen. Web.

Frenkel, J. A., & Johnson, H. G. (2013). The Economics of Exchange Rates (Collected Works of Harry Johnson): Selected studies (8th ed.). New York, NY: Routledge.

Fusion Media Limited. (2017). USD/CHF – US Dollar Schweizer Franken. Web.

Kallianiotis, J. N. (2013). Wechselkurse und internationale Finanzwirtschaft: Geschichte, Theorien und Praxis. New York, NY: Palgrave Macmillan.

Miller, N. C. (2014). Exchange rate economics: the uncovered interest parity puzzle and other anomalies. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing Limited.

Viney, C., & Phillips, P. (2015). Finanzinstitutionen, -instrumente und -märkte (8. Aufl.). Maidenhead, Queensland: McGraw-Hill Education (Australia) Pty Ltd.