Amerikanischer Bürgerkrieg: Kurzer Rückblick Essay

Words: 808
Topic: Geschichte

In diesem Aufsatz sollen zwei gegensätzliche Ansichten über die historische Entwicklung des Bürgerkriegs dargelegt werden, und zwar in Bezug auf die Frage, welches Argument eine größere Rolle bei der unwiderruflichen Spaltung zwischen den Gebieten des Nordens und des Südens gespielt hat. Die Argumente, die für den Zweck dieses Papiers analysiert werden, sind die von David Potier “Die Sektionsspaltungen, die zum Bürgerkrieg führten” und die andere ist die von Michael Holt “Die politischen Spaltungen, die zum Bürgerkrieg führten”.

Beide Standpunkte werden in den beiden Aufsätzen nachdrücklich vertreten, und sie heben unterschiedliche Ursachen hervor, die schließlich zum Bürgerkrieg führten. Den von Potier vorgebrachten Argumenten zufolge hatten die Spaltungen zwischen den Sektionen ihre Wurzeln lange vor dem großen Konflikt zwischen dem Norden und dem Süden; diese Differenzen betrafen Fragen wie Steuern auf Ein- und Ausfuhren, Schifffahrtsrechte und die Besteuerung von Sklavenbesitz. Die Frage der Sklaven und ihres Rechts auf Freiheit, so heißt es in diesem Papier, führte zum Ausbruch dessen, was wir heute als Bürgerkrieg bezeichnen. In dieser Abhandlung werden bestimmte historische Entwicklungen hervorgehoben, wie der Antrag des Staates Missouri, ein Sklavenstaat zu werden.

Im Laufe der Zeit hatten sich die politischen Entwicklungen von der föderalen auf die lokale Ebene verlagert, und so entzündete sich an diesem Thema erneut die Frage von Sklaven und Freiheit. Dies führte zu einer Kluft zwischen den freien Gebieten im Norden und der Sklaverei im Süden, ein Problem, das die Bundesbehörde nicht lösen konnte, so dass eine Grenze zwischen diesen beiden Regionen geschaffen wurde.

Ein wichtiger Aspekt, der in diesem Papier vorgestellt wurde, war das Konzept des Missouri-Kompromisses, der schließlich zu einem Konflikt zwischen den Regierungsparteien des Nordens und des Südens führte, wobei die eine die Ausweitung auf andere Regionen und die andere die Aufhebung des Kompromisses anstrebte. Dies führte dazu, dass sich die Südstaatler gegen jeden Präsidentschaftskandidaten und jede Partei auflehnten, die sich für die Aufhebung der Sklavereigesetze einsetzten. Daher wird in dem Papier die Frage des freien Bodens gegen die Existenz des Missouri-Kompromisses gestellt.

Im Gegensatz dazu geht die von Holt vertretene Argumentation davon aus, dass die politischen Spaltungen zum Bürgerkrieg führten. Dieser wurde durch den Zusammenbruch des Zweiparteiensystems ausgelöst, und als die neuen Parteien auftauchten, war es die Anti-Südrepublikanische Partei, die die Mehrheit der Bundessitze gewann. Dies führte zu einer klaren politischen Kluft zwischen den beiden Regionen. Im Laufe der Zeit hatten sich die Probleme immer mehr lokalisiert, was dazu führte, dass die lokalen Parteien an Macht gewannen und der Einfluss des Kongresses schwand. Die Südstaatler hatten auch das Vertrauen in die Wirksamkeit der politischen Parteien verloren, und das Aufkommen der Republikanischen Partei trug zu ihrem Unglück bei.

Im Laufe der Zeit führte der wachsende Konflikt zwischen den politischen Parteien zum Ende des Zweiparteiensystems und schließlich zu einem massiven Unterschied im politischen Denken zwischen den beiden Territorien. In diesem Papier wird daher versucht, eine Verbindung zwischen den wachsenden politischen Differenzen und dem Zerfall der Nation herzustellen.

Analysiert man jedoch beide Argumente, so scheint das von Potier vorgebrachte Argument stärker zu sein, da die Frage der Sklaverei in der Tat einer der Hauptgründe für die Spaltung war. Die Frage der Sklaverei war ein grundlegender Bestandteil der Lebensweise der Südstaaten, und als sie von den politischen Parteien im Norden und im Zentrum kompromittiert wurde, führte dies zur Entstehung einer Anti-Nord-Stimmung im Süden.

Die Südstaatler hatten eine Lebensweise entwickelt, die sich deutlich von der des Nordens unterschied, da die meisten von ihnen Landbesitzer waren und die Sklaven daher eine Notwendigkeit für ihr wirtschaftliches Überleben darstellten. Das von Potier vorgebrachte Argument macht daher mehr Sinn, da diese Frage der Schlüsselfaktor für die Spaltung der amerikanischen Nation war. Als die Lebensgrundlage der Südstaatler in Frage gestellt wurde, zumal es sich um einen grundlegenden Teil ihrer Lebensweise handelte, führte dies zu einem wachsenden Gefühl der Unruhe und des Konflikts. Die stärkere Einmischung der nördlichen Territorien und der Bundesbehörden in diese wichtige Angelegenheit der Südstaaten führte zu einer Kluft im Denken und Verstehen.

Als politisches System waren diese Hauptunterschiede die Ursache für den Zusammenbruch des Zweiparteiensystems, und im Laufe der Zeit waren die Denkprozesse in diesen Regionen zu unterschiedlich, um eine gemeinsame Basis zu finden. Solange die Frage der Sklaverei und des freien Bodens nicht geklärt werden konnte, waren die Südstaatler niemals bereit, eine politische Partei zu unterstützen, die gegen die Sklaverei eingestellt war.

Als die Republikanische Partei an die Macht kam, hatten die Südstaatler daher ihr Vertrauen in eine zentrale Behörde verloren, die weit von ihrer Lebensweise entfernt war und die die Möglichkeit eines Systems, in dem die Sklaverei zugelassen werden konnte, eindeutig ablehnte. Der Konflikt um den Missouri-Kompromiss war ein Schlüsselindikator für die großen Differenzen, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hatten, so dass die Möglichkeit eines Bürgerkriegs außer Frage stand.

Referenzen

POTIER M, D” Die Sektionsspaltungen, die zum Bürgerkrieg führten”.

HOLT F, M” Die politischen Spaltungen, die zum Bürgerkrieg beitrugen”.