Amerikanische Revolution: Die Perspektive eines Soldaten Essay

Words: 322
Topic: Amerikanische Revolution

Die Revolution wurde zu dem Ereignis, das die amerikanische Gesellschaft jener Zeit radikal veränderte und gleichzeitig zu ihrer Einigung beitrug. In zahlreichen Tagebüchern und Erinnerungen geben die Soldaten zu, dass Tausende von Menschen, junge und alte, dazu inspiriert wurden, sich den Truppen anzuschließen und gegen das britische Empire zu kämpfen, um Freiheit zu erlangen und die Unabhängigkeit ihres Staates zu schützen (“Daran kann ich mich gut erinnern”, o.J.). Aus diesem Grund herrschte in den ersten Tagen des Krieges eine überwiegend positive Stimmung vor, und die Soldaten waren sich sicher, dass sie in ihrem Kampf im Recht waren und bereit, sich zu behaupten. Viele waren sich jedoch auch der Komplexität der Herausforderung und der Tatsache bewusst, dass das britische Empire ein mächtiger Feind war und der Krieg schwierig werden würde.

Die Soldaten wurden auch Zeugen zahlreicher Gewalttaten, Grausamkeiten und Verwüstungen. Die Soldaten der britischen Armee mussten gegen das ganze Volk kämpfen und griffen dabei manchmal zu unmenschlichen Methoden. Gebäude wurden in Gefängnisse umgewandelt, und der Umgang mit den Gefangenen war hart (“Daran kann ich mich gut erinnern”, n.d.). Aus diesem Grund hatten die amerikanischen Soldaten Angst davor, gefangen genommen und inhaftiert zu werden. Außerdem wurden einige Städte bestraft oder in Lager oder Stützpunkte umgewandelt, was ein weiteres Zeichen für diesen Krieg war. Da der Krieg acht Jahre dauerte, gab es Phasen mit britischen Erfolgen, und die Soldaten fühlten sich deprimiert und frustriert. Die Moral war nach schweren Niederlagen niedrig, aber viele glaubten an die Hilfe Frankreichs und an ihre Fähigkeit zu siegen (“Daran kann ich mich gut erinnern”, n.d.). Die Erfahrung eines Soldaten, der im Revolutionskrieg kämpfte, wurde also durch die Gründe für den Konflikt, die in der Gesellschaft zu dieser Zeit vorherrschenden Stimmungen und die Fähigkeit der Armee, gegen einen mächtigen Feind zu kämpfen und ihm zu widerstehen, beeinflusst.

Referenz

“Daran kann ich mich gut erinnern.” Erzählungen von Veteranen des Revolutionskriegs, 1830er Jahre. (n.d.). Amerika im Unterricht. Web.