Amerikanische politische Parteien im späten neunzehnten Jahrhundert Essay

Words: 560
Topic: Politik und Regierung

Im späten neunzehnten Jahrhundert waren die politischen Parteien im politischen Prozess der damaligen Zeit sehr dominant. Die Amerikaner hatten die Vorstellung, dass Politik die Zugehörigkeit zu einer bestimmten politischen Partei bedeutete, und sie entschieden, welche Partei sie unterstützen wollten, indem sie darauf achteten, wie sie organisiert und strukturiert war. Von Männern wurde erwartet, dass sie eine starke Bindung an die von ihnen unterstützte Partei hatten, und Frauen durften nicht wählen.

Die beiden großen politischen Parteien waren die Demokraten und die Republikaner. Die Demokraten galten als die Fraktion, die die Vereinigten Staaten während des Kalten Krieges nicht verteidigt hatte, und wurden daher als Feiglinge angesehen, während die Republikaner aus den patriotischen Bürgern bestanden, die für die Verteidigung ihres Landes kämpften (Katz & Crotty 67).

Die Demokraten strebten eine Verringerung der staatlichen Einflussnahme auf die Wirtschaft an und forderten die Vorherrschaft der Weißen, was bedeutete, dass sie gegen den Kampf für gleiche Rechte für alle waren. Ihre wichtigsten Unterstützer waren die Katholiken und die Einwanderer deutscher und irischer Abstammung.

Die Republikaner hingegen kämpften für die Rechte von Minderheiten und für die Gewährung von Renten für diejenigen, die im Krieg gekämpft hatten. Ihre wichtigsten Unterstützer waren daher die Armen, Afroamerikaner und Kriegsveteranen (Berkin et al. 55).

Vergleicht man die gewonnenen Erkenntnisse über die beiden politischen Parteien mit der derzeitigen Regierung in den Vereinigten Staaten, so wird deutlich, dass nicht derjenige, der die einflussreichsten oder reichsten Mitglieder hat, sondern derjenige, dem das Interesse der Allgemeinheit am Herzen liegt, letztlich als Sieger hervorgeht.

Es handelte sich dabei nicht wirklich um eine einzelne Bewegung, sondern um die erste von vielen Reformbewegungen, die darauf abzielten, die verheerenden Bedingungen, wie schlechte Arbeitsbedingungen und niedrige Löhne, mit denen die Menschen am Arbeitsplatz konfrontiert waren, zu ändern. Sie kam mit der Einführung städtischer Zentren und Industrien in den Vereinigten Staaten zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts (Boyer et al. 77).

Die Bewegung wurde von den einflussreicheren Männern und Frauen der Mittelschicht ins Leben gerufen. Es handelte sich um Rechtsanwälte, Lehrer, Manager und Pädagogen. Sie galten als ehrgeizige und gut informierte Menschen, die neue Ideen zur Lösung der Probleme der Arbeitnehmer entwickeln konnten. Die Idee für Reformen kam von privaten Gruppen der Mittelschicht, von Frauenorganisationen und von den Arbeitnehmern selbst. Einige Manager arbeiteten auch mit ihren Mitarbeitern zusammen, um Wege zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen an ihren Arbeitsplätzen zu finden.

Einige Reformisten wollten strengere Regeln für die Abwicklung von Geschäften durchsetzen, z. B. durch die Einführung höherer Steuern, um die Wirtschaft zu regulieren. Andere wollten die arbeitende Bevölkerung und die Armen schützen, während wieder andere die Regierung vor allem auf kommunaler Ebene umstrukturieren wollten, um Untugenden wie der Korruption entgegenzuwirken (Boyer et al. 77).

Schließlich gab es diejenigen, die von der Regierung strengere Einwanderungsregeln verlangten. Sie wollten auch, dass Regeln aufgestellt werden, um die soziale Unordnung zu kontrollieren und die Unmoral und andere soziale Übel einzudämmen.

Schlussfolgerung

Die Reformer versuchten, die Bedingungen zu verbessern, und zwar nicht, indem sie der damaligen Regierung ihre Wünsche aufzwangen, sondern indem sie friedliche Demonstrationen und Demonstrationszüge durchführten, um ihr Ziel zu erreichen.

Zitierte Werke

Berkin, Carol, et al. Making America: A History of the United States: Since 1865. Boston: Cengage Learning, 2010. Drucken.

Boyer, Paul, et al. The Enduring Vision: Eine Geschichte des amerikanischen Volkes. Band 2: ab 1865, kurz gefasst. Boston: Cengage Learning, 2009. Drucken.

Katz, Richard, und Crotty William. Handbuch der Parteipolitik. London: SAGE, 2006. Drucken.