Amerikanische Filmindustrie und moderner audiovisueller Stil Essay

Words: 520
Topic: Filmwissenschaft

Die Kino-/Filmindustrie hat sich zu einer sehr auffälligen Form der Massenunterhaltung entwickelt, deren Popularität, Einfluss und Verbreitung weltweit phänomenale Auswirkungen hat. Der künstlerische Ausdruck und die Entwicklung durch technologische Zweckmäßigkeit haben es zu einer unvergleichlichen Facette der visuellen/schönen Künste seit Beginn des 20.

Die US-amerikanische Filmindustrie war ein wichtiger Impulsgeber für die phänomenale Popularität, den Einfluss und die Verbreitung des Kinos in der ganzen Welt. Seit der Jahrhundertwende hat die amerikanische Filmindustrie mehr als jedes andere Land die höchsten Jahreseinnahmen erzielt. Heute ist die amerikanische Filmindustrie nach Indien und Nigeria der drittgrößte Produzent von Filmen weltweit (The Independent).

Die wirkliche Atmosphäre/einzigartige Aura und/oder fesselnde Wirkung eines Films wird in hohem Maße durch audiovisuelle Effekte beeinflusst. Ton-/Audioeffekte sind künstlich verstärkte oder erzeugte Klangprozesse/Sounds, z. B. Nachhall und Flanging. Visuelle Effekte werden durch die Integration von (per Computer usw.) erzeugten Bildern und Live-Action-Filmen definiert.

Diese Effekte können erzeugt oder manipuliert werden, um einem Film eine realistische oder unrealistische Ausstrahlung zu verleihen. Animation, Compositing, Matte Painting, Aufprojektion, Optik – um nur einige zu nennen – sind Beispiele für visuelle Effekte. Die audiovisuelle Welt umfasst Mikrofone, Tonbandgeräte und Mischpulte, Tonsysteme, analoge und digitale Kameras (Standbild- und Videokameras), Film- und Diaprojektoren, Videorekorder, CD-Player/Rekorder, DVD-Player/Rekorder, Multifunktionsgeräte sowie computergesteuerte Ton- und Videosysteme.

Die oben erwähnte Technologie steht für den fruchtbaren und tiefgreifenden Einfluss der amerikanischen Filmindustrie auf den modernen audiovisuellen Stil. Ein Vorläufer des Videos war das Kinetoskop – die erste Filmkamera, die von dem innovativen Erfinder Thomas Alva Edison konzipiert und eingeführt wurde. William Kennedy Laurie Dickson, ein Angestellter von Edison, der die Fotoabteilung leitete, wird für die eigentliche Entwicklung verantwortlich gemacht.

Die begleitende Tonaufnahmekomponente des Kinetoskops war das Kinetophon oder der Phonograph, eine weitere Erfindung von Edison. Die Tonaufzeichnung veränderte das Gesicht des Kinos und seine Wirkung nachhaltig. Der Phonograph stand für eine bestimmte Art von Aufnahmeverfahren – die Tonaufzeichnung auf Platte. Eine andere war die direkte Tonaufzeichnung auf Zelluloidstreifen.

Ein wesentlicher Bestandteil der Revolution des Fernsehens war die Entwicklung des Videorekorders (VTR) und des Kassettenspielers in den 1950er Jahren. Die Erfindung wird dem Leiter der Ampex Corporation, Charles P. Ginsburg, und seinem Forschungsteam zugeschrieben. Seit 1944 ist Ampex ein führender Pionier im visuellen Informationszeitalter und hat an der Entwicklung der digitalen Bildverarbeitung und der digitalen Hochleistungsspeicherung mitgewirkt.

Eine Unterkategorie oder ein Bereich der Computergrafik ist die computergenerierte Bildgebung (CGI). CGI in Form von 3D-Computergrafiken ist die wichtigste Grundlage für Spezialeffekte und virtuelle/computergenerierte Umgebungen in Film (live, Animation usw.), Fernsehen, Kunst und Videospielen. Der Internet-Pionier Ivan Edward Sutherland, ein führender amerikanischer Informatiker, legte mit seinen innovativen Computergrafik-Entwicklungen in den späten 1960er Jahren den Grundstein für die CGI-Entwicklung.

Film/Kino ist in seiner grundlegendsten Form ein audiovisuelles Phänomen. Es handelt sich um ein Ton- und Seherlebnis, dessen hypnotisierende Wirkung die menschlichen Sinne tiefgreifend beeinflusst hat. Eine Reihe von Filmen aus 100 Jahren (Goldrausch, Metropolis, Fantasia, Star Wars, Fluch der Karibik, Avatar usw.) zeugt von dieser Tatsache.

Zitierte Werke

“Nigerias Nollywood stellt Hollywood in Afrika in den Schatten”. The Independent. 2010-05-15.

Richard Rickitt: Spezialeffekte: Geschichte und Technik. Billboard Books; 2. Auflage, 2007.