Amerika als Weltpolizist Essay

Words: 511
Topic: Geschichte

Die USA sind seit langem in den internationalen Beziehungen sehr aktiv. Sie haben sich sowohl an militärischen als auch an diplomatischen Operationen mit dem Ziel beteiligt, die Welt zu befrieden und zu vereinen. Ihre Bereitschaft, sich an Kriegen und Verträgen zu beteiligen, hat ihnen den Namen “Weltpolizist” eingebracht (Tyler, 1992). In diesem Beitrag werden zwei Ereignisse erörtert, die die Rolle des US-Militärs als Weltpolizei veranschaulichen. Bei den beiden Ereignissen handelt es sich um die Einsätze der US-Soldaten in Haiti im Jahr 2010 und in Jordanien im Jahr 2013. Sie gingen 2010 nach Haiti, um die Zivilbevölkerung nach dem Erdbeben zu unterstützen, bei dem viele Bürger ums Leben kamen. Die Bürger von Haiti und den USA warfen der US-Regierung jedoch vor, Haiti zu kolonisieren.

Im Jahr 2013 bat König Abdullah von Jordanien die USA um Verstärkung. Daraufhin blieben etwa 600 Soldaten zurück, um das Land vor dem syrischen Bürgerkrieg zu schützen. Diese Maßnahme wurde von den Syrern, Amerikanern und Jordaniern kritisiert. Einige der Kritiker warfen ihnen vor, eine passive Rolle im Krieg einzunehmen, während andere ihnen vorwarfen, sich an einem Krieg zu beteiligen, der nicht der ihre war. Ungeachtet der Kritik hat die US-Armee die Aufgabe, die Welt zu befrieden und zu vereinen, und bisher hat sie diese Aufgabe zufriedenstellend erfüllt.

Als das Erdbeben in Haiti stattfand, schickten die USA ihre Soldaten, um den Opfern zu helfen. Von dem Erdbeben waren etwa zwei Millionen Menschen direkt und indirekt betroffen. Etwa 160 000 Menschen starben, und viele andere verloren ihr Zuhause. Die US-Regierung reagierte umgehend, indem sie ihre Marinesoldaten entsandte, um Fotos von den Schäden zu machen und andere nachrichtendienstliche Informationen zu sammeln. Später kamen weitere Soldaten hinzu, die Lebensmittel und medizinische Versorgung bereitstellten und den Flughafen für den Empfang von Hilfe aus anderen Ländern vorbereiteten (Thompson, 2010).

Ihre Beteiligung am syrischen Aufstand erfolgte auf Wunsch von König Abdullah. Amerikanische Truppen befanden sich zu Ausbildungszwecken in Jordanien. Der König bat die USA, einige Soldaten zurückzulassen, um Jordanien vor Angriffen durch die Syrer und ihre Verbündeten zu schützen. Die USA hatten sich dafür entschieden, im syrischen Bürgerkrieg eine passive Rolle zu spielen. Die anhaltenden Verstöße gegen die Rechte der Zivilbevölkerung, insbesondere der Einsatz chemischer Waffen gegen Bürger, veranlassten die USA jedoch, sich am Krieg zu beteiligen. Sie entschieden sich dafür, die Rebellen zu unterstützen, indem sie ihnen Lebensmittel, Waffen und finanzielle Hilfe gaben. Diese Unterstützung war bei der Verteidigung der Zivilbevölkerung gegen syrische Soldaten und die Hisbollah-Kräfte sehr nützlich (Klare, 2013).

Daher hat das US-Militär seine Rolle als “Weltpolizist” wirksam wahrgenommen. Die beiden Ereignisse in diesem Papier zeigen ihren Wert für das Wohlergehen der Menschen in allen Teilen der Welt und ihre Selbstlosigkeit bei der Verteidigung von Menschen, die mit verschiedenen Gräueltaten konfrontiert sind.

Referenzen

Klare, M. (2013). Warum es bei der Forderung nach einer Intervention in Syrien um mehr als nur Assad geht. The Nation. Web.

Tyler, P. (1992). US-Strategieplan fordert, dass keine Rivalen entstehen: A one superpower world. New York Times. Web.

Thompson, M. (2010). Wie das US-Militär Haiti helfen wird. Times. Web.