American Born Chinese Essay

Words: 533
Topic: Literatur

Thesenpapier

In der Graphic Novel wird das Konzept des Erbes erforscht, denn egal wie sehr die Menschen versuchen, sich zum Besseren zu verändern, derjenige, der sie wirklich sind, ist immer noch der Beste.

Einführung

Die Konzepte von Identität und Akzeptanz sind integrale Themen in der Graphic Novel, in der die Handlungen der Hauptfiguren (der Affenkönig, Jin und Danny) auf die eine oder andere Weise davon abhängen, wie sie von anderen wahrgenommen und anerkannt werden, was zu den nachfolgenden Ereignissen in den jeweiligen Geschichten führt.

Bei näherer Betrachtung der Geschichte wird deutlich, wie bestimmte Aspekte der Geschichte das Bedürfnis asiatischer Amerikaner verkörpern, jenseits der asiatischen Stereotypen, die ihnen zugeschrieben werden, wahrgenommen zu werden. Die Graphic Novel erforscht das Konzept des Erbes in dem Sinne, dass, egal wie sehr die Menschen versuchen, sich zum Besseren zu verändern, das, was sie wirklich sind, immer noch das Beste ist.

Konzept der Identität

Alle Hauptfiguren in der Geschichte versuchen, einen mit ihnen selbst assoziierten Aspekt zu beseitigen, für den Affenkönig ist es, ein Affe zu sein, und für Jin ist es, Asiate zu sein. All dies geschieht um der Wahrnehmung willen, wobei die Hauptfiguren glauben, dass die Wahrnehmung der anderen so wichtig ist, dass sie in der Lage sein müssen, sich zu verändern, um besser akzeptiert zu werden.

Es ist anzumerken, dass die Geschichte einen aktuellen gesellschaftlichen Trend aufgreift, der darin besteht, dass chinesische Amerikaner danach streben, “anderen” Amerikanern ähnlicher zu werden, und in der Tat beginnen, ihr asiatisches Erbe aufgrund der verschiedenen Stereotypen, die damit verbunden sind, abzulehnen. Diese offensichtliche “Amerikanisierung” zeigt sich in verschiedenen sozialen Situationen, in denen sich asiatische Amerikaner weiterhin von traditionellen asiatischen Verhaltensweisen und Bräuchen distanzieren, um ein größeres Maß an “Amerikanismus” anzunehmen.

Dies zeigt sich in der Situation von Jin, der sich aufgrund seiner wachsenden Verachtung für das Asiatischsein in Danny verwandelt, was lediglich eine metaphorische Verwandlung eines Asiaten ist, der seine Traditionen und seine Kultur aufgegeben hat, um sich besser anzupassen, indem er amerikanischer wird.

Konzept der Akzeptanz

Gegen Ende der Graphic Novel wird das Konzept der Akzeptanz aufgegriffen, wobei sowohl der Affenkönig als auch Jin lernen, ihr jeweiliges Erbe zu akzeptieren. Dies geschieht, wenn beide zu der Erkenntnis kommen, dass ihre Herkunft nicht ihre Schwäche, sondern ihre größte Stärke ist.

Es ist eine Stärke, die definiert, wer sie sind, und etwas, das nie wirklich verschwinden kann. Das gilt sowohl für Jin als auch für den Affenkönig, denn trotz ihres veränderten Aussehens und ihrer Einstellung ist ihr Erbe immer noch ein Teil dessen, was sie sind. Am Ende lernen sie, ihr jeweiliges Erbe zu akzeptieren und dadurch besser zu werden.

Schlussfolgerung

Die Geschichte erforscht das Konzept, zu akzeptieren, wer man ist, und sich dadurch besser zu fühlen. Sie erforscht einen aktuellen gesellschaftlichen Trend in den USA in Bezug auf asiatische Amerikaner und präsentiert die Idee, dass es nicht notwendig ist, dass sie sich komplett verändern, da das, was sie vorher waren, vollkommen in Ordnung war.

Es ist die Erkenntnis dieses Konzepts, die sich in den Handlungen des Affenkönigs und von Jin widerspiegelt, und mit der der Autor hofft, den Zuschauern zu vermitteln, dass sie erkennen, dass sie sich nicht zu ändern brauchen, da sie genau das sind, was sie sein sollten.