Always better control (ABC) Analyse Essay

Words: 606
Topic: Geschäftlich

Die ABC-Analyse (Always better control) findet seit jeher Anwendung in der Bestands- und Materialkontrolle. Einige Wissenschaftler bezeichnen die ABC-Analyse auch als selektive Bestandskontrolle (Wild 39). Die ABC-Analyse gehört zu den etabliertesten Techniken im Bereich der Betriebswirtschaftslehre (Lun und Hung 157) und hat sich als nützlich erwiesen, um die Häufigkeit der Zählung verschiedener Artikel zu bestimmen.

Einer der wichtigsten Grundsätze für die ABC-Analyse ist, dass Artikel der Kategorie A durch genaue Aufzeichnungen und strenge Kontrollen gekennzeichnet sind, während die Artikel der Kategorie B durch gute Aufzeichnungen und weniger strenge Kontrollen gekennzeichnet sind. Die Artikel der Kategorie C weisen dagegen die wenigsten Aufzeichnungen und die einfachsten Kontrollen auf.

So können die verschiedenen Produkte in einem Unternehmen in drei Klassen eingeteilt werden, nämlich A, B und C. Es gibt viele Ähnlichkeiten zwischen der ABC-Analyse und dem Preto-Prinzip in dem Sinne, dass Artikel der Klasse “A” einen großen Teil des kumulierten Wertes, aber einen kleineren Prozentsatz der verwendeten Artikel darstellen. So können beispielsweise 20 Prozent der Artikel der Klasse A 70 Prozent des Wertes der in einem Jahr verbrauchten Artikel ausmachen.

Auf der anderen Seite machen 30 Prozent der Artikel der Klasse “B” 25 Prozent des Wertes der in einem Jahr verbrauchten Artikel aus (Wild 40). In der Klasse “C” schließlich machen 50 Prozent der Artikel dieser Kategorie nur 5 Prozent des Wertes der jährlich in dieser Kategorie verbrauchten Artikel aus. Das bedeutet, dass die ABC-Analyse versucht, die wichtigsten Produkte (die der Klasse A) von den weniger wichtigen Produkten (die der Klassen B und C) zu trennen.

Die ABC-Analyse bietet uns eine Technik zur Kategorisierung von Artikeln, die einen großen Einfluss auf die gesamte Bestandskontrolle haben (Lun und Hung 158). Die Theorie der ABC-Analyse geht davon aus, dass die verschiedenen Vorräte eines Unternehmens von ungleichem Wert sind (Wild 40). Aus diesem Grund werden sie in verschiedene Kategorien eingeteilt. Die Kategorisierung der Artikel eines Unternehmens mit Hilfe der ABC-Analysetechnik ermöglicht es einem Unternehmen, den Wert seiner Vorräte zu ermitteln.

Dementsprechend ist die Organisation in der Lage, die notwendigen Anpassungen an diesen Beständen vorzunehmen. So könnten beispielsweise die Artikel der Klasse A regelmäßig überprüft und die Sendungen von Artikeln dieser Kategorie sorgfältig aufgezeichnet und verfolgt werden. Andererseits wird den Artikeln der Klasse B weniger Aufmerksamkeit geschenkt als denen der Klasse A, während die Artikel der Klasse C am wenigsten Aufmerksamkeit erhalten, da sie weniger wertvoll sind als die der Klasse A.

Eine der Stärken der ABC-Analyse besteht darin, dass sie es den Managern ermöglicht, sich selektiv auf eine begrenzte Anzahl von Posten zu konzentrieren und diese zu kontrollieren, und zwar umso mehr, wenn der Manager mit weniger Posten konfrontiert ist.

Indem er sich hauptsächlich auf die Kategorie A konzentriert, ist der Materialverwalter in der Lage, die Bestände zu kontrollieren und innerhalb kurzer Zeit sichtbare Ergebnisse vorzuweisen. Dies hilft auch dabei, veraltete Bestände zu identifizieren (Vollmann 89). Die ABC-Analyse ermöglicht es dem Materialverwalter außerdem, die Verwaltungskosten zu senken, was zu einem besseren Lagerumschlag und einer besseren Planung führt.

Was die Schwachstellen betrifft, so bietet das System keine angemessene Kodifizierung und Standardisierung der benötigten Bestandsposten. Außerdem wird es schwierig, regelmäßige Überprüfungen vorzunehmen, wenn nur die ABC-Analyse abgerufen wird. Eine weitere Schwäche des Systems besteht darin, dass es nur den monetären Wert der Artikel berücksichtigt, während die Bedeutung der Funktionsweise, der Montage oder des Produktionsprozesses unberücksichtigt bleibt.

Zitierte Werke

Lun, Kee und Hung, Lai. Schifffahrt und Logistikmanagement. London: Springer, 2010. Drucken.

Vollmann, Thomas. Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme für das Supply Chain Management. New York: McGraw-Hill, 2005. Drucken.

Wild, Tony. Best Practice in Inventory Management, 2nd Ed. Oxford: Butterworth Heinemann, 2002. Drucken.