Aborigines in Kanada Essay

Words: 892
Topic: Soziologie

Einführung

Der Autor des Artikels “Truth and Reconciliation in Canada’s Last Chance to Get it Right” ist John Ralston Saul. Der Artikel wurde am 15. Juni 2015 in der Zeitschrift “The Globe and Mail” veröffentlicht. Der Artikel versucht, den Leser über die angespannte und respektlose Beziehung zwischen Nicht-Ureinwohnern und Ureinwohnern des Landes zu informieren. Der Autor macht deutlich, dass die Bürger des Landes ihr Verhalten ändern und die Bedürfnisse der indigenen Kulturgruppen unterstützen müssen.

Zusammenfassung

Der Autor erkennt an, dass die Regierung und die Bevölkerung Kanadas sehr wenig für das Wohlergehen der verschiedenen indigenen Kulturen getan haben. Es ist an der Zeit, dass die Nation den Schaden, der den indigenen Gruppen zugefügt wurde, anerkennt und neue Maßnahmen zu ihrer Stärkung vorlegt. Angemessene Versöhnungsprozesse müssen von “respektvollen Beziehungen, der Wiederherstellung von Vertrauen, Wiedergutmachung und konkreten Maßnahmen, die zu einem gesellschaftlichen Wandel führen”, geprägt sein (Saul, 2015, Absatz 17).

Analyse

Das Hauptargument des Autors ist, dass die Rechte und Bedürfnisse indigener Gruppen in Kanada über Jahrzehnte hinweg ignoriert worden sind. Der Artikel präsentiert angemessene Fakten, um das beabsichtigte Argument zu untermauern. So greift der Autor beispielsweise das nationale Bildungssystem an, da es jede Form der indigenen Zivilisation desorientiert hat (Niezen, 2013). Die Ressourcen, die für die Unterstützung indigener Programme und Praktiken zur Verfügung stehen, sind unzureichend. Der Autor weist deutlich darauf hin, dass das Strafrechtssystem des Landes für verschiedene indigene Kulturen unzureichend ist. Aborigine-Frauen werden in der Gesellschaft diskriminiert. Außerdem werden sie in ihrer Gesellschaft ermordet und zu Opfern gemacht. Leider wurden die Empfehlungen der Erasmus Royal Commission von der Regierung völlig ignoriert. Diese Entwicklungen haben das Wohlergehen und die soziale Mobilität vieler indigener Bürger beeinträchtigt. Dem Artikel zufolge sind geeignete Strategien erforderlich, um diese Kulturen zu unterstützen und den Frieden zu fördern. Allerdings sollte die Gerechtigkeit ernst genommen werden, bevor man sich auf die Harmonie konzentriert.

Die Zielgruppe dieses Artikels sind alle Menschen in Kanada. Der Autor beabsichtigt, jeden Regierungsbeamten darüber zu informieren, wie wichtig es ist, sich dieser Herausforderung zu stellen. Das ist gut so, denn die Regierung kann geeignete Programme umsetzen, um die skizzierten Lücken zu schließen. Die ineffektiven Systeme, die unangemessenen Finanzierungspraktiken und die Unfähigkeit, verschiedene Empfehlungen umzusetzen, offenbaren das Versagen der Regierung, diese Kulturen zu unterstützen (Saul, 2015). Der Autor argumentiert, dass jeder kanadische Bürger den besten Standpunkt einnehmen sollte. Aus diesem Grund konzentriert sich der Artikel auf “die Ausbildung des ethischen, zielstrebigen Wahlbürgers” (Saul, 2015, Abs. 20). Die Menschen sollten lernen, sich gegenseitig zu umarmen, Ressourcen und Macht zu teilen und ihre kulturellen Unterschiede zu respektieren. Sie sollten diese bewährten Praktiken beibehalten, um erfinderischen Gruppen die Möglichkeit zu geben, ihr Potenzial zu entfalten. Bestehende Barrieren sollten beseitigt werden, um jede indigene Gruppe zu stärken.

Der Autor verwendet mehrere rhetorische Mittel, um zu betonen, zu überzeugen oder dem Leser Bedeutung zu vermitteln. Zunächst einmal hat der Autor Metanoia verwendet, um bestimmte Aussagen zu korrigieren. Zum Beispiel schreibt der Autor, dass die Geschichte Kanadas die Geschichte von Menschen ist, die hart arbeiten, um in Harmonie und Frieden zu leben. Der Autor geht noch weiter und erklärt, dass Harmonie und Frieden ohne Gerechtigkeit unmöglich sind (Saul, 2015). Durch die Verwendung dieses Mittels wird der Leser über die Bedeutung der Versöhnung informiert, wenn Gerechtigkeit für alle Wirklichkeit werden soll. Das zweite Mittel ist als Verstärkung bekannt. Der Autor schreibt: “Es gibt gute und schlechte Dinge in unserer Gesellschaft, Erfolge und Misserfolge” (Saul, 2015, Abs. 1).

Die Formulierung “wir wurden wiederholt gewarnt (Saul, 2015, Abs. 3)” wird zweimal verwendet. Dieses Instrument erleichtert es dem Leser, das Wesen dieses Dilemmas anzuerkennen. Das Interessanteste an diesem Artikel ist, dass er eine Debatte anstößt, die seit Jahren ignoriert wurde. Der Autor erklärt anhand geeigneter Fakten, warum die 55 indigenen Kulturen nicht unterstützt wurden. Es wird auch deutlich, dass das Überleben von 45 dieser Gruppen bedroht ist. Die Systeme und rechtlichen Rahmenbedingungen, die in dem Land gelten, gehen nicht auf die Bedürfnisse dieser Gruppen ein. Die Autorin ist daher der Ansicht, dass diese Debatte aufgegriffen und der Bericht der Wahrheits- und Versöhnungskommission umgesetzt werden sollte (Gasparelli et al., 2016). Dies wird Raum für Versöhnung schaffen und sicherstellen, dass die Regierung diese Form des kulturellen Völkermords aufarbeitet. In diesem Artikel geht es um die letzte Chance der Nation, die Ungleichheiten, mit denen jede indigene Gemeinschaft konfrontiert ist, anzugehen.

Schlussfolgerung

Zu den wichtigsten Punkten, die in dem Artikel genannt werden, gehört die Notwendigkeit, die Vielfalt zu würdigen, bessere Sozialsysteme zu schaffen, die Rechte der Ureinwohner zu stärken und die Versöhnung zu fördern. Gerechtigkeit sollte das Leitprinzip sein, um das Land zu einem besseren Ort für alle zu machen. Versöhnung und Gerechtigkeit sollten als letzte Optionen zur Lösung der Probleme indigener Gruppen eingesetzt werden. Schließlich sollten die kanadischen Bürger und die Regierung über faire Programme für alle nachdenken und diese umsetzen. Diese Strategie wird allen Gruppen gleiche Chancen bieten und das Land letztendlich zu einem besseren Ort für alle kulturellen Gruppen machen.

Referenzen

Gasparelli, K., Crowley, H., Fricke, M., McKenzie, B., Oosman, S., & Nixon, S. A. (2016). Mobilisierung der Versöhnung: Implications of the Truth and Reconciliation Commission report for physiotherapy in Canada. Physiotherapy Canada, 68(3), 211-212. Web.

Niezen, R. (2013). Kanadas Wahrheits- und Versöhnungskommission zu indianischen Internatsschulen. North York: ON: University of Toronto Press.

Saul, J. R. (2015). Wahrheit und Versöhnung in Kanadas letzter Chance, es richtig zu machen. The Globe and Mail. Web.

Anhang