Abigail Adams: Die First Lady, die große Denkerin und Beraterin Essay

Words: 563
Topic: Politik und Regierung

Einführung

Abigail Adams war nicht nur eine der ersten First Ladies der USA, sie war weit mehr als das – eine ausgezeichnete Haushälterin und gute Beraterin ihres Mannes, des zweiten Präsidenten der USA John Adams – eine Frau mit starken politischen und sozialen Ansichten, die sie ohne Scheu zu vertreten wusste. Obwohl sie nicht sehr gebildet war, vertrat sie ihre Ansichten so leidenschaftlich, dass ihr Analphabetismus stets entschuldigt wurde. Abigail Adams war von Natur aus eine Revolutionärin. Ihr Beitrag zum Leben der Menschen ihrer Zeit und der heutigen Zeit kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Der Nachlass von Abigail Adams umfasst zahlreiche Briefe, deren Zitate zeigen, was für eine kluge und willensstarke Frau, was für eine Patriotin und Verfechterin der Emanzipationsrechte sie war.

Körper

In einem Brief an ihren Mann, den zweiten Präsidenten der USA, John Adams, wandte sich Abigail Adams mit den Worten “Remember the Ladies” an ihn, womit sie die Gleichberechtigung der Frauen proklamierte (Hubbard-Brown, 2009, S. 32). Adams betonte, dass die kollektive Stimme der Frauen gehört werden müsse, und bat ihren Mann, den Männern nicht so viel Macht einzuräumen wie seine Vorgänger.

Einige Jahre vor ihrem Tod verfasste Adams ein Testament, obwohl es Frauen nicht erlaubt war, ihren Verwandten irgendwelchen Besitz zu hinterlassen, nur weil sie selbst keinen haben konnten. Sie war jedoch der Ansicht, dass Frauen ebenso wie Männer ein Recht darauf hatten, die Früchte ihrer Arbeit so zu verteilen, wie sie es wünschten (Holton, 2009).

Abigail Adams war eine wahre Patriotin für ihr Land. Sie bezeichnete die Amerikaner als “das freieste und glücklichste Volk auf dem ganzen Erdball” (Kaminski, 2009, S. 6). Sie schrieb: “Ich weiß, dass Amerika zu allem fähig ist, was es mit Geist und Tatkraft unternimmt” (Kaminski, 2009, S. 5).

A. Adams war der Meinung, dass Kinder eine angemessene Erziehung erhalten sollten, und verteidigte ihr Recht, ihre eigene Meinung zu äußern. Sie schrieb an ihren Mann: “Du kannst deinen Söhnen mit deinen Briefen und Ratschlägen einen großen Dienst erweisen. Du wirst ihnen nicht beibringen, was sie denken sollen, sondern wie sie denken sollen, und dann werden sie wissen, wie sie handeln sollen” (Kaminski, 2009, S. 3).

Abigail war die Tochter eines Pastors. Sie hielt ihr ganzes Leben lang an ihrer religiösen Erziehung fest. Sie schrieb: “Keine freie Regierung kann bestehen, die nicht von der Religion gestützt wird” (Kaminski, 2009, S. 309).

A. Abigail Adams verfügte nicht über eine angemessene Bildung, aber ihre Art, sich zu akuten Fragen zu äußern, war so beeindruckend, dass niemand ihre Lese- und Schreibschwäche beachtete. Sie schrieb viele Briefe an ihren Mann, in denen sie ihre Ansichten zu vielen Lebensfragen, wie Patriotismus, Wirtschaft, Bildung, Religion und anderen, mitteilte.

Schlussfolgerung

Abigail Adams mag als gewöhnliche Frau geboren worden sein, aber sie wuchs zu einer außerordentlich einflussreichen Denkerin und Verfechterin der Gleichberechtigung heran. Adams war eine bedeutende Persönlichkeit in der Kolonialzeit und in den ersten neunzig Jahren der Vereinigten Staaten. Sie hatte großen Einfluss auf ihren Ehemann, den Präsidenten, und inspirierte viele Menschen, für die Gleichberechtigung zu kämpfen. Ihre Ansichten sind der modernen Gesellschaft bis heute in Erinnerung geblieben, da sie die ersten aufgeschlossenen Meinungen waren, die von einer führenden amerikanischen Frau mutig und wortgewandt geäußert wurden.

Referenzen

Holton, W. (2009). Abigail Adams. New York: Free Press.

Hubbard-Brown, J. (2009). Abigail Adams. New York: Chelsea House Publishers.

Kaminski, J. (2009). Die zitierfähige Abigail Adams. Cambridge, Mass.: Belknap Press of Harvard University Press.